China Institute in America
Prominente Stimmen aus den USA rufen zu verstärktem Austausch mit China auf

Mehrere bekannte US-amerikanische Persönlichkeiten haben sich bei einem Empfang zum 100-jährigen Bestehen des China Institute in America in New York für einen intensiveren Austausch zwischen den USA und China ausgesprochen. Ziel sei es, das gegenseitige Verständnis zwischen den Bevölkerungen beider Länder zu vertiefen.
Christopher Nixon Cox, Enkel des ehemaligen Präsidenten Richard Nixon, erinnerte in seiner Rede an den China-Besuch seines Großvaters im Jahr 1972. Dieser Besuch habe gezeigt, dass Menschen guten Willens selbst bei tiefgreifenden Unterschieden Wege der Verständigung finden könnten.
Neil Bush, Vorsitzender der George H. W. Bush Foundation for U.S.-China Relations, erklärte in einer Videobotschaft, sein Vater, der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush, habe stets daran geglaubt, dass dauerhafte Beziehungen zwischen Staaten auf zwischenmenschlichen Kontakten beruhen, die durch Offenheit und kontinuierlichen Austausch entstehen.
Auch Chinas Botschafter in den USA, Xie Feng, betonte in seiner Ansprache, die Staatsoberhäupter Chinas und der USA hätten vor Kurzem gemeinsam die neue Positionierung einer „konstruktiven strategischen Stabilitätsbeziehung zwischen China und den USA“ festgelegt. Beide Länder stünden erneut an einem historischen Scheideweg und benötigten heute mehr denn je den Willen, Gemeinsamkeiten zu suchen, Unterschiede zu akzeptieren und gemeinsam voranzuschreiten. Die Bedeutung des zwischenmenschlichen Austauschs werde dadurch umso deutlicher.
Das China Institute in America wurde 1926 gemeinsam von dem bekannten Pädagogen der Columbia University John Dewey sowie dem chinesischen Gelehrten Hu Shi und weiteren Persönlichkeiten gegründet. Ziel war es, durch Programme in den Bereichen Kultur, Bildung und Wirtschaft das Verständnis der amerikanischen Bevölkerung für China und die chinesische Kultur zu fördern.












