Chinas Schlüsselprojekt „Pinglu-Kanal“ in Testphase
Der Pinglu-Kanal, ein Schlüsselprojekt des neuen westchinesischen Land-See-Korridors, ist nun vollständig mit Wasser gefüllt und befindet sich in der Test- und Inbetriebnahmephase. Den vollständigen Betrieb soll der Kanal im September aufnehmen.
Als erster großer Kanal in China, der Binnenwasserstraßen direkt mit dem Meer verbindet, ist der Pinglu-Kanal für Schiffe mit einer Tragfähigkeit von bis zu 5.000 Tonnen ausgelegt. Mit einer Länge von 134,2 Kilometern verbindet er den Hauptarm des Xijiang-Flusses mit dem Beibu-Golf und bietet Südwestchina eine effizientere Anbindung an die Seeschifffahrtswege.
Um einen Höhenunterschied von insgesamt 65 Metern entlang der Strecke zu überwinden, umfasst das Projekt drei große Schifffahrtsknotenpunkte. Diese sind mit Schleusen ausgestattet, die wie „Wasseraufzüge“ für die durchfahrenden Schiffe wirken. Der Knotenpunkt Madao verfügt dabei über die weltweit größte wassersparende Schleuse – sowohl gemessen am Wasserstandunterschied als auch an der Gesamtgröße für eine Binnenwasserstraße.
Darüber hinaus gilt der Pinglu-Kanal als das qualitativ hochwertigste Binnenwasserstraßenprojekt Chinas und gemessen am Erdbauvolumen als das größte Verkehrsinfrastrukturvorhaben des Landes.











