Xi Jinping: Beziehungen zwischen China und Nordkorea stehen vor neuen Chancen und Aufgaben
Die Beziehungen zwischen China und Nordkorea befinden sich derzeit an einem neuen historischen Ausgangspunkt, stehen vor neuen Entwicklungschancen und tragen neue Aufgaben der Zeit. Dies erklärte Xi Jinping, chinesischer Staatspräsident und Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, am Montag im Vorfeld seines Staatsbesuchs in Nordkorea in einem Gastbeitrag in der offiziellen nordkoreanischen Zeitung „Rodong Sinmun“.
Die Aufrechterhaltung, Festigung und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen China und Nordkorea seien seit jeher eine unveränderliche Politik der KP Chinas und der chinesischen Regierung, so Xi weiter.
China sei bereit, die bilateralen Beziehungen mit Nordkorea aus strategischer Perspektive zu lenken, die Beziehungen zwischen beiden Seiten auf dem neuesten Stand der Zeit zu halten und eine weitere Vertiefung der Beziehungen zu erreichen.
Beide Seiten sollten die strategische Kommunikation vertiefen. Sie sollten die gute Tradition des Austauschs auf hoher Ebene zwischen den beiden Parteien und den beiden Ländern fortführen sowie enge Kontakte wie unter Verwandten pflegen.
China und Nordkorea sollten einander dabei unterstützen, einen den jeweiligen nationalen Gegebenheiten entsprechenden sozialistischen Weg zu beschreiten, die politische Sicherheit beider Nationen entschlossen zu wahren, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien weiter auszubauen sowie den Erfahrungsaustausch in Bezug auf die Führung von Partei und Staat zu vertiefen und mehr voneinander zu lernen.
Xi Jinping forderte zudem eine enge multilaterale Koordinierung und die entschlossene Wahrung der internationalen Fairness und Gerechtigkeit.
Beide Seiten sollten die strategische Kommunikation und Koordinierung stärken und gemeinsam das internationale System mit den Vereinten Nationen als Kern sowie die auf dem Völkerrecht basierende internationale Ordnung aufrechterhalten, so der chinesische Staatspräsident. Es gelte, Hegemonismus und Machtpolitik abzulehnen sowie jegliche Pläne oder Maßnahmen zurückzuweisen, die darauf abzielten, den Militarismus wiederzubeleben und die regionale Sicherheit und Stabilität zu untergraben.











