Ausstellung über die kambodschanische Khmer-Zivilisation zieht zahlreiche chinesische Besucher an
Eine Ausstellung über die alte Khmer-Zivilisation Kambodschas, die bis zu 1.000 Jahre zurückreicht, lockte am Eröffnungstag im Shanxi-Museum in Taiyuan, der Hauptstadt der nordchinesischen Provinz Shanxi, große Menschenmengen an. Die Ausstellung bietet chinesischen Besuchern eine seltene Gelegenheit, den Reichtum des angkorianischen Erbes hautnah zu erleben.
Die Ausstellung, die am Freitag eröffnet wurde und bis zum 7. Oktober läuft, zeigt über 130 Stücke und Sets von Kulturgütern aus dem Nationalmuseum Kambodschas, darunter buddhistische Skulpturen, Architekturelemente und Keramiken aus der Zeit vom Königreich Funan bis zum Angkor-Reich.
Ly Vanna, Staatssekretär im kambodschanischen Ministerium für Kultur und Schöne Künste, erklärte: „Die Mehrheit der Chinesen ist mit der kambodschanischen Kultur, insbesondere mit den Tempeln von Angkor, sehr vertraut. Aber solche wunderschönen Objekte zu sehen, vor allem Meisterwerke wie dort drüben, eine meisterhafte Skulptur, ist eine sehr seltene Gelegenheit.“
Die Ausstellung präsentiert 1.000 Jahre kambodschanische Kunst und den langen währenden kulturellen Austausch zwischen China und Kambodscha.
„Dieser Anlass bietet den Chinesen mehr Möglichkeiten, die Khmer-Zivilisation kennenzulernen und zu beobachten sowie sich auch an die historischen Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern zu erinnern“, so Ly weiter.
Zhang Xiaoyan, eine Studentin der Pädagogischen Universität Taiyuan, sagte: „Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Balustrade, die mit Garuda und Naga verziert ist. Das Stück hat eine starke visuelle Wirkung. Ich habe Garuda in dem klassischen chinesischen Roman ‚Die Reise nach Westen‘ kennengelernt, daher war ich besonders gespannt, es persönlich zu sehen. Es weckte schöne Erinnerungen und machte die Ausstellung noch ansprechender.“
Die fast 2.000 Jahre währende Freundschaft zwischen China und Kambodscha ist ein langjähriges Band. Nachdem China in den vergangenen Jahrzehnten das kulturelle Erbe Kambodschas mit Technologie und Fachwissen unterstützt hat, sieht das Museum diese Ausstellung nun als Beispiel für die wachsende kulturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.











