Schmetterlingsboom in Yunnan erreicht ein Zehnjahreshoch im Schmetterlingstal

Das Honghe-Schmetterlingstal in der südwestchinesischen Provinz Yunnan dürfte in diesem Jahr einen zehnjährigen Höhepunkt des Schmetterlingsbooms erleben.
Als eine der artenreichsten Regionen der Welt für Schmetterlinge erlebt das Schmetterlingstal im Kreis Jinping jedes Jahr im späten Frühling und frühen Sommer ein massives Schmetterlingsauftauchen. Von Mai bis Juni tauchen Milliarden von Schmetterlingen auf und füllen den Himmel über dem Tal.
Experten schätzen, dass die Anzahl der Schmetterlinge in diesem Jahr die höchste seit fast einem Jahrzehnt sein könnte.
Wissenschaftler sagen, ein solches Spektakel sei nur in einem gesunden Ökosystem möglich.
Seit fast drei Jahrzehnten widmet sich der Anwohner Yang Zhenwen der Überwachung und dem Schutz der Schmetterlinge. Jeden Tag während der Schmetterlings-Saison bereitet er eine besondere Mahlzeit zu, um den winzigen Kreaturen zu helfen, ihre Energie aufzufüllen: eine Nährstofflösung, die er zusammen mit Forschern entwickelt hat.
Yang sagt: „Die Lösung wird hauptsächlich aus lokalen Zutaten hergestellt, einschließlich Ananas, fermentiertem Klebreissaft und braunem Zucker. Nachdem sie zusammen gekocht wurden, wird eine kleine Menge Salz hinzugefügt.“
Yang Zhenwen patrouilliert regelmäßig durch die Berge, überwacht die Schmetterlingslebensräume, erfasst Artendaten und verfolgt das Wachstum von Wirtspflanzen.
Kürzlich wurden über 40 Influencer in den Landkreis eingeladen, um den Schutz der biologischen Vielfalt durch künstlerische Installationen und Online-Kampagnen zu fördern. Mit Unterstützung der lokalen Regierung treibt der Naturschutz auch die ländliche Entwicklung voran.
Liu Xuan, stellvertretender Leiter des Landkreises Jinping, erklärt: „Wir haben einige soziale Organisationen eingeladen. Sie bringen einige Künstler hierher, um unseren Menschen zu helfen, Schmetterlings-Handwerksprodukte zu entwerfen und auch einige professionelle Guides, um unsere Anwohner zu trainieren, gute Touristenführer zu werden. Ich würde sagen, das ist ein lebendiger Beweis dafür, wie Mensch und Natur harmonisch zusammenleben können.“
Das Schmetterlingstal zieht immer mehr Touristen an.












