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Ulaanbaatar

Mongolischer Präsident trifft chinesischen Außenminister

CRI  |  
15.06.2026

Der mongolische Präsident Uchnaagiin Chürelsüch hat sich am Samstag in Ulaanbaatar mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi getroffen.

Während des Treffens erklärte Chürelsüch, die mongolisch-chinesischen Beziehungen seien zu einem Vorbild für die zwischenstaatlichen Beziehungen in der Region geworden.

Beide Länder hätten stets die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität des jeweils anderen respektiert und gleichzeitig die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vertieft. Chürelsüch wies darauf hin, dass der bilaterale Handel in diesem Jahr voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar erreichen werde.

Wang erklärte seinerseits, China habe den Beziehungen zwischen China und der Mongolei in seiner Nachbarschaftspolitik stets einen hohen Stellenwert eingeräumt.

China habe sowohl den Willen als auch die Fähigkeit, ein verlässlicher Nachbar für die Mongolei zu sein. Zugleich sei das Land ein vertrauenswürdiger Freund und Partner bei der Beschleunigung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.

Wang bekräftigte zudem Chinas Respekt für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Mongolei sowie für den von ihr gewählten Entwicklungsweg.

Zugleich erklärte er die Bereitschaft Chinas, die Zusammenarbeit mit der Mongolei weiter zu vertiefen. Dazu gehörten eine stärkere Abstimmung der Entwicklungsstrategien beider Länder, die bessere Nutzung des Potenzials der bilateralen Kooperation sowie die weitere Förderung der Zusammenarbeit in Bereichen wie Konnektivität, Energie, Rohstoffe, Handel und Investitionen. Darüber hinaus solle die Kooperation in Zukunftsfeldern wie kritischen Mineralien, grüner Entwicklung und der digitalen Wirtschaft ausgebaut werden, um neue Wachstumsimpulse für die bilateralen Beziehungen zu schaffen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Ulaanbaatar,Uchnaagiin Chürelsüch,China,Mongolei