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Chinesisches Außenministerium: Japan soll Verpflichtungen von Atomwaffensperrvertrag erfüllen

CRI  |  
19.06.2026

China hat Japan aufgefordert, sich selbstkritisch zu hinterfragen, seine Verpflichtungen aus dem „Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen“ ernsthaft zu erfüllen, die „Drei Nichtkernwaffenprinzipien“ strikt einzuhalten und keinesfalls auf irgendeine Weise nach Kernwaffen zu streben.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, erklärte am Donnerstag mit Blick auf die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den USA, Japan und anderen Ländern im Bereich der „erweiterten Abschreckung“, sie sei ein Überbleibsel des Kalten Krieges. Einzelne Länder verstärkten aus geopolitischen Gründen ihre nukleare Abschreckungskooperation, was das Risiko von nuklearer Proliferation und nuklearen Konflikten erhöhe. Auf der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags hätten viele Staaten ihre ernsthaften Bedenken und starke Ablehnung gegenüber den Arrangements zur „erweiterten Abschreckung“ geäußert.

Zur Ausstrahlung der Dokumentation „Enthüllung der Einheit 731: Japans geheime Menschenversuche“ sagte Lin Jian, die rechtsextremen Kräfte Japans zeigten angesichts der erdrückenden Beweise nicht nur keine Reue, sondern verharmlosten die berüchtigte Einheit 731 sogar als „Einheit, die Gesundheitsforschung betrieb“. Ihr eigentliches Ziel sei es, historische Feststellungen zu leugnen und die auf den Ergebnissen des Zweiten Weltkriegs basierende Nachkriegsordnung herauszufordern, was eine Bedrohung für den Frieden und die Stabilität der Region darstelle.

Der chinesische Ministeriumssprecher erklärte weiter, Chinas Maßnahmen zur Einschränkung der Exporte von Seltenen Erden nach Japan zielten unter anderem darauf ab, Japans Bestrebungen zur „Remilitarisierung“ und zum Besitz von Atomwaffen zu unterbinden.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Japan,Atomwaffensperrvertrag,Verpflichtungen