China führt Meeresumweltuntersuchung östlich der Insel Taiwan durch
Das chinesische Ministerium für natürliche Ressourcen hat am Donnerstag mitgeteilt, dass es eine Meeresumweltuntersuchung in den Gewässern unter chinesischer Hoheitsgewalt östlich der Insel Taiwan durchgeführt habe. Ziel sei es gewesen, ein umfassendes Bild der ökologischen Bedingungen in diesem Meeresgebiet zu gewinnen.
Nach Angaben des Ministeriums fand die Untersuchung vom 16. bis 18. Juni statt. Sie wurde mit dem Forschungsschiff „Xiangyanghong 22“ durchgeführt, das dem Amt für das Ostchinesische Meer untersteht.
Wie das Ministerium weiter erklärte, diente die Mission der Erhebung von Daten über die Meeresumwelt und die natürlichen Ressourcen in den betreffenden Gewässern. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen eine wissenschaftliche Grundlage für den Schutz der Meeresökologie, das Management der Meeresressourcen sowie die künftige Entwicklungsplanung schaffen.
Laut Yuyuan Tantian, einem Social-Media-Account der China Media Group, ist die Untersuchung Teil der Bemühungen Chinas, die Meeresgovernance stärker in sein umfassendes Konzept des Managements natürlicher Ressourcen zu integrieren.
Von dem Account zitierte Experten erklärten, frühere Forschungsaktivitäten in den Gewässern östlich der Insel Taiwan seien überwiegend projektbezogen gewesen und hätten der Beantwortung spezifischer wissenschaftlicher Fragestellungen gedient. Die jüngste Mission sei hingegen Bestandteil eines regelmäßigen Vermessungsprogramms und deute auf den Übergang zu einer systematischeren und langfristig angelegten Überwachung der Meeresumwelt hin.











