Multinationale Unternehmen streben danach, Partner der Innovation in China zu werden
Beim 7. Gipfeltreffen multinationaler Unternehmen in Qingdao haben sich mehr als 300 Führungskräfte ausländischer Unternehmen unter dem Motto „Vereint mit dem 15. Fünfjahresplan: Auf zu neuen Wegen und einer gemeinsamen Zukunft“ ausgetauscht. Der am häufigsten verwendete Begriff während der Veranstaltung war „Co-Creation“ und spiegelt damit die tiefgreifende Transformation der Beziehung zwischen multinationalen Unternehmen und dem chinesischen Markt wider.
Geng Ming, Präsident von Alstom China, betonte, dass Unternehmen nicht mehr nur ausländische Technologien einführen, absorbieren und anwenden sollten, sondern gemeinsam mit lokalen Partnern Innovationen entwickeln und die Ergebnisse sowie Anwendungen dieser Innovationen in China bewahren sollten, während sie zugleich eine Expansion ins Ausland anstrebten.
Cao Yang, Vizepräsident von Baker Hughes, erklärte, dass man China anfangs lediglich als Endmarkt betrachtete. Die Produktionskapazitäten der chinesischen Partner seien jedoch schnell gewachsen und beide Seiten arbeiteten nun zusammen, um Produkte und Technologien, die in China hergestellt werden, ins Ausland zu bringen.
Die Entwicklung von „nach China kommen“ über „in China verwurzelt sein“ bis hin zu „gemeinsam mit China co-kreieren“ zeigt, dass jeder Wandel in der Rolle multinationaler Unternehmen mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas einhergeht. Denis Depoux, Co-Vorsitzender des Global Management Committee von Roland Berger, betrachtet hinsichtlich der zukünftigen Strategie den 15. Fünfjahresplan für wirtschaftliche und soziale Entwicklung als wegweisend. China müsse seine traditionellen Industrien modernisieren und gleichzeitig das Potenzial aufstrebender Sektoren wie Gesundheit, künstliche Intelligenz und neue Energiefahrzeuge nutzen.











