Chinesische Solarunternehmen blicken optimistisch auf Rolle im grünen Wandel
Chinesische Solarfirmen zeigen sich zuversichtlich, eine positive Rolle bei der grünen Transformation Europas spielen zu können. Dies erklärten Aussteller aus China zur Eröffnung der Intersolar Europe 2026, der führenden Solarfachmesse, die am Dienstag in München gestartet ist.
In den vergangenen Jahren hat China den überwältigenden Großteil der weltweiten Solarmodule und wichtigen Photovoltaik-Komponenten produziert.
Investitionen, enorme Produktionsmaßstäbe und hochwettbewerbsfähige Preise haben es chinesischen Unternehmen ermöglicht, zu den führenden Anbietern für Märkte weltweit, einschließlich Europa, zu werden.
Während kostengünstige Importe die grüne Transformation Europas beschleunigt haben, berichten einige europäische Hersteller von Schwierigkeiten im Wettbewerb. Chinesische Unternehmen auf der Messe wiesen darauf hin, dass Kostenunterschiede und unterstützende politische Rahmenbedingungen entscheidende Faktoren für die Gestaltung des europäischen Marktes seien.
„Wenn sie hier Solarmodule produzieren, sind die Kosten absolut höher als bei chinesischen Solarmodulen, daher benötigen sie lokale Unterstützung von der Regierung. Wenn wir Solarzellen exportieren, handelt es sich um einen wichtigen Rohstoff für Solarmodule. Wenn sie also ihre Kapazitäten erhöhen, bedeutet das, dass sie mehr Solarzellen importieren würden, um hier vor Ort Solarmodule herzustellen“, erklärte Evelyn Tao, Senior Sales Managerin von Yingfa, einem weltweit führenden Unternehmen in der Photovoltaik-Zellenfertigung.
Andere Teilnehmer wiesen darauf hin, dass der europäische Ordnungsrahmen den Herausforderungen der nächsten Energiewendestufe, Speichertechnologien und Netzstabilität, nicht gewachsen sei.
„Die größten Herausforderungen, die wir sehen, nicht nur bei Suntech, sondern bei den meisten Solarunternehmen, sind politischer Natur,“ sagte Alexander Romanos, Regionaldirektor von Suntech Power China. „Wenn die Europäische Union die Speichertechnologie tatsächlich so betrachten würde, wie sie vor 20 Jahren die Solartechnologie betrachtet hat, wäre der Ausbau viel schneller und wir hätten viel stabilere und sicherere Netze mit mehreren Ebenen redundanter Systeme. Doch die Politik hat sich noch nicht verändert, was bei Investoren große Besorgnis hervorruft“,
Einige Branchenführer auf der Messe sagten, dass die Herausforderung nicht länger allein in der Installation von Solarmodulen bestehe, sondern darin, ein widerstandsfähiges Energiesystem rund um diese Module aufzubauen, um die wachsende Nachfrage zu decken. Während Europa darum kämpft, seine Klima- und Energieziele zu erreichen, bleiben chinesisches Know-how und Fertigungskapazitäten zentral für diesen Wandel.











