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Sommerlicher Viehtrieb von über 21.000 Tieren in Shihezi in Xinjiang gestartet

CRI  |  
30.06.2026

Mehr als 21.000 Stück Vieh in der Stadt Shihezi im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas werden derzeit auf die üppigen Sommerweiden im Tianshan-Gebirge getrieben. Dabei führen die lokalen Behörden Maßnahmen wie Anti-Parasiten-Badbehandlungen durch und reparieren in Notfällen Weidepfade, um einen reibungslosen Ablauf des Transports trotz häufiger Bergregenfälle zu gewährleisten.

Unter Anleitung von Veterinärtechnikern trieben die Hirten in der Gemeinde Ziniquan der Stadt Shihezi ihre Herden zunächst durch medikamentöse Badebecken, um äußere Parasiten zu beseitigen und das Risiko der Krankheitsübertragung zu verringern.

Nach dieser Gesundheitskontrolle begannen die Herden einen etwa 60 Kilometer langen Treck von den Frühlingsweiden in Ziniquan, die auf unter 1.000 Metern Höhe liegen, zu den Sommerweiden von Daniugou auf über 3.000 Metern Höhe.

Für die örtlichen Hirten ist die jährliche Sommerverlagerung ein notwendiger Schritt, da die Vegetation auf den tiefer gelegenen Frühlingsweiden bereits erschöpft ist.

„Auf den Frühlingsweiden gibt es kein Gras mehr, deshalb müssen unsere Rinder und Schafe tief ins Gebirge zu den Sommerweiden ziehen. Ohne die Reparaturen an den Brücken könnten wir den Weg nicht bewältigen, da die Routen zu gefährlich sind“, sagte der Hirte Bihaazi Tuohuzibai.

Der gesamte Sommerauftrieb sollte ursprünglich bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Aufgrund der jüngsten starken Regenfälle in den Bergregionen sind jedoch die Flusspegel angestiegen, wodurch es entlang der Weiderouten und Brücken zu unterschiedlich starken Schäden gekommen ist.

Um die Beeinträchtigung des Zeitplans möglichst gering zu halten, begleiten lokale Einsatzteams die wandernden Herden und führen mit sich Holzplanken, Befestigungsmaterial und Reparaturwerkzeuge, um Schäden unmittelbar vor Ort zu beheben.

Die Reparaturkräfte betonen, dass es auch bei starkem Regen keinen Aufschub geben dürfe, da der Zeitplan für den Viehtrieb eng getaktet sei.

„Wir arbeiten weiter, egal wie stark es regnet. Der Viehtrieb läuft in diesen Tagen. Wenn wir Reparaturen an Regentagen verschieben, könnten beschädigte Brücken zu Unfällen führen“, sagte Ayiding, ein Mitarbeiter aus der Gemeinde Huayuan in Shihezi.

Bislang wurden alle sechs beschädigten Brücken entlang der vorgeschriebenen Sommerwanderroute vollständig instand gesetzt, wodurch potenzielle Sicherheitsrisiken beseitigt wurden. Der Transport der mehr als 21.000 Stück Vieh verläuft planmäßig. Die letzten Tiergruppen sind kürzlich mit lokaler Unterstützung und Begleitung aufgebrochen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Sommerlicher Viehtrieb,Tieren,Xinjiang