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Nach Taifun „Bavi“: Feuerwehrleute in Liaoning im Einsatz

CRI  |  
15.07.2026

Feuerwehrleute haben Dutzende Einwohner aus hochwasserbetroffenen Dörfern in der nordostchinesischen Provinz Liaoning gerettet, die durch heftige Regenfälle von der Außenwelt abgeschnitten worden waren.

Am Montagnachmittag ging bei der Feuerwehr ein Notruf ein: Im Kreis Tieling waren zwei Männer vom steigenden Hochwasser eingeschlossen worden.

Die Rettungskräfte wateten durch hüfthohes Wasser, um die beiden zu erreichen und sie zu einem Schlauchboot zu bringen. Als das Boot in flacheres Wasser gelangte, sprang ein Feuerwehrmann hinein, um es voranzutreiben.

Nach einem zweistündigen Rettungseinsatz konnten die beiden sicher evakuiert werden.

An anderer Stelle lösten starke Regenfälle in der Gemeinde Huiyuan in der Stadt Fushun schwere Überschwemmungen und Straßeneinstürze aus, wodurch Dutzende Einwohner in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Trotz anhaltender Regenfälle durchsuchten die Feuerwehrleute die betroffenen Dörfer. Sie spannten Seile, um einen sicheren Evakuierungsweg durch das tiefe Hochwasser zu schaffen. Sie versorgten gestrandete Kinder mit Regenschutz und warmer Kleidung. Zudem setzten sie Schlauchboote ein, um ältere Einwohner mit eingeschränkter Mobilität zu evakuieren.

Nach stundenlangen Rettungsbemühungen konnten alle 56 gestrandeten Dorfbewohner in Sicherheit gebracht werden.

Der Taifun „Bavi“ sorgte von Sonntagabend bis Dienstag im zentralen und nördlichen Liaoning für heftige Regenfälle. In Teilen von Shenyang, Anshan, Fushun, Liaoyang und Tieling wurden dabei extrem starke Niederschläge verzeichnet. Sie ließen mehrere Flüsse über die Warnpegel steigen und machten Notfallmaßnahmen erforderlich. Insgesamt wurden in der gesamten Provinz nahezu 365.000 Menschen evakuiert.

Die Provinzhauptstadt Shenyang zählt zu den am stärksten betroffenen Regionen und hat ihre Notfallmaßnahmen auf die höchste Stufe gesetzt.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Taifun,Bavi,Feuerwehrleute