Globale Besucher sichern sich auf der Welt-KI-Konferenz Exportaufträge für KI-Produkte
Die World Artificial Intelligence Conference (WAIC) 2026 in Shanghai zog zahlreiche internationale Fachleute an. Neue digitale Handelsabschlüsse eröffneten dabei einen vielversprechenden Weg für die internationale Expansion der chinesischen KI-Branche.
Marcin Sternicki reiste eigens aus Polen zur diesjährigen WAIC, um die neuesten Durchbrüche im Bereich der Künstlichen Intelligenz kennenzulernen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den innovativen Medizintechnologien, die auf der Messe präsentiert wurden.
„Heute bin ich von dieser Innovationskraft begeistert. Am meisten beeindruckt mich zu sehen, wie sich KI von einzelnen Algorithmen zu umfassender, multimodaler und intelligenter Software entwickelt. Genau diese Zukunft möchte ich nach Europa zu meinen Kollegen und letztlich auch zu meinen Patienten bringen“, sagte Marcin Sternicki, Gründer des polnischen Stemed Medical Center.
Die Teilnehmer stellten fest, dass die internationale Expansion der KI-Branche seit Beginn dieses Jahres nicht mehr nur eine unternehmerische Einzelentscheidung sei, sondern sich zu einer umfassenden Branchenbewegung entwickelt habe. Auf der WAIC präsentierten chinesische Unternehmen Produkte, die umfangreiche verifizierte Datenbestände, intelligente Industrieagenten und standardisierte Anwendungsszenarien miteinander verbinden. Durch den Einsatz grenzüberschreitender Rechenkapazitäten konnten sie noch vor Ort mehrere Exportaufträge gewinnen.
„Unsere Technologie unterstützt inzwischen die Dokumentenerkennung in mehr als 50 Sprachen. Wir verfügen über eine bedeutende Nutzerbasis in Indien, Brasilien und den Vereinigten Staaten. Das derzeit stärkste Wachstum verzeichnen wir jedoch in Italien, Frankreich und Spanien“, sagte Guo Fengjun, Direktor für Forschung und Entwicklung im Bereich Bildalgorithmen bei INTSIG, einem führenden KI-Unternehmen mit Sitz in Shanghai.
„Neben der Betreuung unserer inländischen Kunden konzentrieren wir uns zunehmend auf den Export von Rechenkapazitäten ins Ausland. So werden wir beispielsweise im November dieses Jahres eine Veranstaltung mit dem Titel ‚Token Overseas‘ in Südostasien ausrichten. Außerdem haben wir erst vor Kurzem hier auf der Messe einen Auftrag von einer Fabrik in Thailand erhalten“, sagte Yang Xuying, Gründerin der Shanghai Fanshu Zhisuan Computing Power Technology Co., Ltd.











