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Nationalpark in Qinghai erzielt im vergangenen Jahrzehnt deutliche Fortschritte bei der ökologischen Wiederherstellung

CRI  |  
21.07.2026

Der Nationalpark Sanjiangyuan in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai hat in den vergangenen zehn Jahren bedeutende Fortschritte bei der ökologischen Wiederherstellung erzielt. Dank langfristiger Schutzmaßnahmen haben sich Seen und Graslandschaften kontinuierlich erholt.

Das Sanjiangyuan-Gebiet, das als „Wasserturm Chinas“ bekannt ist, umfasst die Quellgebiete von Yangtse, Gelbem Fluss und Lancang-Fluss und beherbergt eine der weltweit höchsten Artenvielfalten in Hochgebirgsregionen.

Im Kreis Maduo, der im Quellgebiet des Gelben Flusses innerhalb des Nationalparks Sanjiangyuan liegt, entwickelt sich die Tierwelt entlang der Seeufer prächtig.

Dank großflächiger Maßnahmen zur Wiederherstellung der Graslandvegetation haben sich die Uferlinien des Gyaring-Sees, des Ngoring-Sees sowie zahlreicher umliegender Seen unterschiedlicher Größe kontinuierlich ausgeweitet. Die Wasserflächen nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Überwachungsdaten zeigen, dass die beiden großen Seen im vergangenen Jahrzehnt um 74,6 beziehungsweise 117,4 Quadratkilometer gewachsen sind. Gleichzeitig hat sich die Feuchtgebietsfläche um 104 Quadratkilometer vergrößert.

Der auf einer durchschnittlichen Höhe von 4.500 Metern gelegene Kreis Maduo setzt auf Technologien zur künstlichen Ansaat von Gras, um das Anwachsen der Gräser unter den extremen Bedingungen sicherzustellen. Auf einer Versuchsfläche für die künstliche Grasansaat bedeckt eine Schicht aus grünem Vlies die Keimlinge. Dadurch werden Bodenfeuchtigkeit gespeichert und eine geeignete Temperatur aufrechterhalten.

„Sobald diese Gräser angewachsen sind, verhindern sie Bodenerosion und bieten Wildtieren sowie Weidevieh hochwertiges Futter“, erklärte Yan Jun, Direktor des Büros für Ökologie, Umwelt und natürliche Ressourcen des Verwaltungsausschusses für das Quellgebiet des Gelben Flusses im Nationalpark Sanjiangyuan.

Seit dem Start des Pilotprogramms für das Verwaltungssystem des Nationalparks Sanjiangyuan im Jahr 2016 wurden insgesamt 9,572 Milliarden Yuan RMB (rund 1,24 Milliarden Euro) investiert und beachtliche Erfolge erzielt. In den vergangenen zehn Jahren erreichte die Vegetationsbedeckung im Quellgebiet des Gelben Flusses 68,7 Prozent. Durch eine Reihe umfassender Maßnahmen zur Wiederherstellung und Bewirtschaftung der Grasflächen stieg die Zahl der Seen mit einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern im Kreis Maduo von einem Tiefstand von 4.077 auf 5.849. Gleichzeitig erhöhte sich der Index für die Wasserspeicherung auf 92,6, was einem Anstieg von 21,8 Prozent gegenüber der Zeit vor Beginn des Pilotprogramms entspricht.

„Wir verfolgen den Grundsatz, der natürlichen Regeneration Vorrang einzuräumen und künstliche Wiederherstellungsmaßnahmen lediglich ergänzend einzusetzen. Seit Beginn des Pilotprogramms haben wir insgesamt 8,5 Millionen Mu (etwa 570.000 Hektar) Schwarzerdeböden, von Desertifikation betroffene Flächen, degradierte Grasländer und Feuchtgebiete wiederhergestellt. Darüber hinaus wurden auf 57,3 Millionen Mu (etwa 3,82 Millionen Hektar) Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung durchgeführt. Die Wasserspeicherkapazität hat sich kontinuierlich verbessert: Der Wasserspeicherindex stieg um 21,8 Prozent, was einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von mehr als sechs Prozent entspricht. Die Wasserflächen der Feuchtgebiete haben sich netto um 309 Quadratkilometer vergrößert, und die Wasserqualität in den Quellgebieten von Yangtse, Gelbem Fluss und Lancang-Fluss ist durchgängig ausgezeichnet geblieben“, sagte Liu Zhixiang, stellvertretender Direktor der Verwaltung des Nationalparks Sanjiangyuan.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Qinghai,Ökologie,Fortschritte