Chinesisches Außenministerium: Philippinische Seite verdreht Tatsachen
Die philippinische Seite hat die Tatsachen verdreht und China verleumdet, um den Sachverhalt zu verzerren. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Dienstag zum jüngsten Vorfall zwischen der Chinesischen Küstenwache und dem gestrandeten philippinischen Schiff Nr. 57.
In einer Erklärung der Chinesischen Küstenwache hieß es, die Küstenwache habe während einer Patrouille in den Gewässern nahe dem chinesischen Ren'ai-Riff am Montag gegen neun Uhr festgestellt, dass das gestrandete philippinische Schiff zwei Schlauchboote zu Wasser gelassen habe. Diese hätten sich einem chinesischen Patrouillenboot mit hoher Geschwindigkeit auf gefährliche Weise genähert, seien mit diesem kollidiert und hätten chinesische Einsatzkräfte mit Rudern und langen Stangen angegriffen. Die chinesische Seite habe daraufhin im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften Maßnahmen ergriffen, um die Lage vor Ort unter Kontrolle zu bringen und dabei äußerste Zurückhaltung geübt. Nach dem Vorfall habe die philippinische Seite die Tatsachen verdreht und China verleumdet, um den Sachverhalt zu verzerren, so die Erklärung weiter.
Lin Jian stellte die Frage, wer die Drahtzieher im Hintergrund seien und sagte, dass alle eine klare Antwort auf diese Frage hätten. In Hinblick auf die bevorstehende Außenministerkonferenz zwischen China und dem Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) im philippinischen Manila sagte Lin, die philippinische Seite solle ihre Pflichten als rotierender ASEAN-Vorsitzender ernst nehmen sowie Dialog und Zusammenarbeit fördern, anstatt ihre eigenen politischen Interessen über den Frieden und die Stabilität der Region zu stellen.












