Meinung
Philippinische Farce im Südchinesischen Meer stört Kooperationstrend zwischen China und ASEAN nicht

Zwei philippinische Schiffe sind am Donnerstag trotz wiederholter Warnungen und Zurückhaltung seitens Chinas eigenmächtig in die Hoheitsgewässer um die Huangyan-Insel eingedrungen – und von der chinesischen Küstenwache gesetzeskonform vertrieben worden. Die provokativen Aktionen fielen zeitlich mit der Außenministerkonferenz zwischen China und ASEAN zusammen und offenbaren das Kalkül Manilas, mit See-Streitigkeiten Unruhe zu stiften und die Atmosphäre für Dialog und Zusammenarbeit zu vergiften.
Doch dieses Unterfangen gleicht dem Versuch, Wasser mit einem Korb zu schöpfen und ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Außenministerkonferenz sandte vielmehr ein unmissverständliches Signal: Die ASEAN-Staaten wollen die strategische Abstimmung mit China vertiefen und die Zusammenarbeit in zahlreichen Feldern ausweiten. Sie drängen auf eine zügige Einigung über den „Verhaltenskodex im Südchinesischen Meer“ noch in diesem Jahr, um den Frieden und die Stabilität in der Region gemeinsam zu sichern.
China und ASEAN teilen gegenwärtig die große Aufgabe von Entwicklung und Erneuerung und den gemeinsamen Willen, die Kooperation weiter zu intensivieren. Trotz der Herausforderungen durch Unilateralismus und Protektionismus entwickelt sich ihre Zusammenarbeit regelrecht konträr zum globalen Trend. Im vergangenen Jahr kletterte das bilaterale Handelsvolumen auf über eine Billion US-Dollar, womit beide Seiten seit sechs Jahren ununterbrochen die jeweils größten Handelspartner sind.
Allein in der ersten Hälfte 2026 erreichte der chinesische Außenhandel mit ASEAN 4,34 Billionen Yuan, ein Zuwachs von 18,2 Prozent, ein beeindruckendes Zeichen für die außergewöhnliche Robustheit dieser Wirtschaftspartnerschaft.
Gemessen an dieser Dynamik der China-ASEAN-Zusammenarbeit wirken die philippinische Farce im Südchinesischen Meer und die Störmanöver externer Kräfte wie der hilflose Versuch einer Gottesanbeterin, ein fahrendes Rad aufzuhalten. China und die ASEAN-Staaten haben längst die Weisheit und das Vermögen bewiesen, die Fragen im Südchinesischen Meer verantwortungsvoll zu behandeln.
Sie werden ihre Zusammenarbeit weiter zum Motor der asiatischen Entwicklung und Wiederbelebung machen und zum Vorbild regionaler Kooperation im asiatisch-pazifischen Raum. In einer von Unruhen und tiefgreifendem Wandel geprägten Welt ist dies ein starkes Signal für dauerhafte Stabilität, Wohlstand und neue Impulse.










