Handelsministerium
China fügt 14 EU-Unternehmen zu Exportkontrollliste hinzu
China wird 14 Unternehmen aus der Europäischen Union in seine Exportkontrollliste aufnehmen, um seine nationale Sicherheit und Interessen zu schützen sowie seine internationalen Verpflichtungen zur Nichtverbreitung zu erfüllen. Dies gab das chinesische Handelsministerium am Freitag bekannt.
In einer Mitteilung des Ministeriums hieß es, chinesischen Exporteuren sei verboten, Güter mit doppeltem Verwendungsweck an Unternehmen wie Lafert S.p.A., Garnet S.r.l., die Sindlhauser Materials GmbH und die Rheinmetall AG zu exportieren.
Auswärtige Organisationen und Einzelpersonen dürften Güter mit doppeltem Verwendungszweck aus China ebenfalls nicht an diese Unternehmen weitergeben oder ihnen diese zur Verfügung stellen. Alle derzeit laufenden Aktivitäten in diesem Zusammenhang müssten sofort eingestellt werden.
Dies sei eine Reaktion auf die Schritte der EU, die 14 Unternehmen vom chinesischen Festland und aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong im Rahmen ihres neuesten Sanktionspakets gegen Russland sanktioniert hätten, hieß es weiter.
Güter mit doppeltem Verwendungszweck sind Waren, Technologien oder Dienstleistungen, die sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke genutzt werden oder zur Erhöhung des militärischen Potenzials beitragen könnten, insbesondere bei der Planung, Entwicklung, Herstellung oder Nutzung von Massenvernichtungswaffen.












