Chinesisches Außenministerium: China lehnt geschlossene, exklusive Kleingruppen ab
China lehnt geschlossene, exklusive Kleingruppen stets ab. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Dienstag im Zusammenhang mit Berichten über US-Pläne, mehrere Hundert Millionen US-Dollar zur Bekämpfung des wachsenden chinesischen Einflusses in Amerika, Afrika und Asien auszugeben.
Normale Beziehungen und normale Zusammenarbeit zwischen Staaten dürfe nicht gegen Dritte gerichtet sein, so Lin weiter. Die Kooperation Chinas mit den betreffenden Ländern und Regionen ziele nicht darauf ab, jemanden auf seine Seite zu ziehen oder sich gegen jemanden zu richten, sondern vielmehr darauf, gemeinsam den Weltfrieden zu wahren, die globale Entwicklung zu fördern und die internationale Ordnung zu bewahren.
Zu Berichten, denen zufolge die USA über die Verlegung von Unterseekabeln durch China im Pazifikraum besorgt sind, sagte Lin Jian, internationale Seekabel seien wichtige zivile Infrastruktureinrichtungen. Eine Politisierung des Themas Seekabel untergrabe lediglich die normalen Regeln des internationalen Marktes, gefährde die globale Datenkonnektivität sowie die Netzwerksicherheit und liege nicht im Interesse der beteiligten Parteien.











