„Schiene-plus-Industrie“-Modell
Die China-Europa-Eisenbahnverbindung beweist Resilienz trotz globaler Turbulenzen
Der China-Europa-Eisenbahnexpress hat sich auch in Zeiten globaler Unsicherheit als verlässliches und stabiles Bindeglied zwischen Asien und Europa erwiesen. Dies teilte die Nationale Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Beijing mit.
Dank ihres ganzjährig zuverlässigen, leistungsstarken und effizienten Services sowie ihres vergleichsweise geringen CO2-Fußabdrucks habe sich die Eisenbahnexpress zu einer tragenden Säule für die Resilienz grenzüberschreitender Logistik- und Lieferketten entwickelt, so die Vertreter der Kommission weiter.
„Der China-Europa-Eisenbahnexpress hat sich konsequent als kritische Backup-Option für Unternehmen im In- und Ausland erwiesen, wenn die Seewege zwischen Asien und Europa blockiert sind oder die Lieferketten durch unerwartete Störungen beeinträchtigt werden. Der Schienendienst hat auch neue Korridore eingeführt, wie die Transkaspische Route und eine Strecke durch die Türkei nach Europa, die Unternehmen mehr Wahlmöglichkeiten und eine größere Widerstandsfähigkeit bei ihren Transportoptionen bieten“, sagte Liang Linchong, Generaldirektor der Abteilung für regionale Öffnung der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform.
Durch die Förderung eines „Schiene-plus-Industrie“-Modells hat der Express die globale Ressourcenallokation für multinationale Unternehmen gestärkt und die Entwicklung wichtiger industrieller Cluster in den Bereichen Elektronik, Fertigung, neue Energien und grenzüberschreitender E-Commerce in Städten wie Xi'an, Chengdu, Chongqing und Zhengzhou beschleunigt.
Mit Blick auf die Zukunft plant China, den China-Europa-Eisenbahnexpress während des Zeitraums des 15. Fünfjahresplans (2026-2030) weiter zu optimieren.
Die Zollverfahren werden rationalisiert, die Transitzeiten werden berechenbarer gemacht, und mehr Routen werden nach festen Fahrplänen betrieben, mit einer besseren Koordination zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern.
Das Land wird auch den Aufbau von Konsolidierungshubs verstärken, direkte Hub-zu-Hub-Dienste fördern und den Ausbau des Logistiknetzwerks beschleunigen.
„Es werden Anstrengungen unternommen, um Schiene, Straße, See- und Luftverkehr besser zu integrieren, neue intermodale Routen zu eröffnen und das Logistiknetzwerk zu erweitern. China wird auch die Koordination mit Partnerländern verstärken, um die Infrastrukturverbindungen zu verbessern, zentrale Grenzübergänge leistungsfähiger zu gestalten und die Verteilung der Hubs entlang der Korridore zu verfeinern. Die Angleichung und gegenseitige Anerkennung von Regeln, Vorschriften und Standards wird ebenfalls gefördert“, so Liang abschließend.












