Internationale Influencer entdecken die historische Seidenstraßenstadt Kuqa
Im Schatten jahrhundertealter buddhistischer Grotten entlang legendärer Karawanenrouten, die China einst mit Persien und dem Mittelmeerraum verbanden, kommen in dieser Woche mehr als 20 Influencer aus elf Ländern zusammen, um einen der geschichtsträchtigsten Knotenpunkte Asiens einem weltweiten Publikum näherzubringen.

Die einwöchige Reise unter dem Titel „This Summer, Meet Kuqa“ hat am Montag begonnen und dauert bis Sonntag an. Sie führt die internationalen Influencer durch neun Kreise und Städte der Präfektur Aksu im Nordwesten Chinas – einer Region, die seit Jahrhunderten als Herzstück der antiken Seidenstraße gilt.

Den Auftakt bildete eine Eröffnungsveranstaltung im Kuqa-Museum. Dort befindet sich eine bedeutende Sammlung von Artefakten aus Kuqa – das früher auch Qiuci genannt wurde – die von dem tausendjährigen kulturellen Austausch entlang der Seidenstraße Zeugnis ablegen.

Als einer der wichtigsten Knotenpunkte der nördlichen Seidenstraße entwickelte sich Kuqa zu einem Zentrum für Kultur, Kunst und Handel. Sein kultureller Einfluss reichte weit über die Region hinaus und verbreitete sich entlang der Seidenstraße.
In unmittelbarer Nähe befinden sich die Kizil-Grotten, die aus rotem Sandsteinfelsen gehauen wurden und mit rund 1.700 Jahre alten Wandmalereien geschmückt sind. Wissenschaftlern zufolge sind sie ungefähr so alt wie die Mogao-Grotten bei Dunhuang, die geografisch weit östlich von Kuqa liegen.

Dieses historische Erbe bildet den Mittelpunkt der Reise. Die teilnehmenden Influencer besuchten Werkstätten, in denen traditionelle Techniken der Wandmalerei und des Instrumentenbaus wiederbelebt werden und erlebten „Musik- und Tanz-Aufführungen von Kuqa“ – eine Kunstform, der nachgesagt wird, das höfische Unterhaltungsleben im kaiserzeitlichen China nachhaltig geprägt zu haben.













