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Der japanische Neomilitarismus muss entschlossen gestoppt werden

CRI  |  
17.08.2026

Am 15. August dieses Jahres jährt sich zum 81. Mal die bedingungslose Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg. Am selben Tag ließ die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Geld für Gedenkzeremonien im Yasukuni-Schrein zukommen, wo 14 Kriegsverbrecher der Klasse A verehrt werden, während Verteidigungsminister Shinjirō Kōizumi und weitere hochrangige Vertreter des Kabinetts sowie der Liberaldemokratischen Partei den Schrein persönlich besuchten.

Am Tag der Niederlage und Kapitulation Japans „verneigten“ sich rechtsgerichtete Politiker erneut „vor den Geistern“ – ein Akt, der die historische Gerechtigkeit mit Füßen tritt, die zivilisatorischen Grundwerte missachtet und die internationale Nachkriegsordnung herausfordert. Zugleich verletzt dieses Verhalten zutiefst die Gefühle der Völker in den asiatischen Ländern, die unter der japanischen Aggression litten – darunter auch das chinesische Volk.

Die Weigerung, sich für die Verbrechen und die Aggression zu entschuldigen, die forcierte Remilitarisierung sowie die anmaßenden Forderungen nach Atomwaffen – diese rückschrittlichen Maßnahmen der japanischen Regierung stoßen im In- und Ausland auf breite Kritik und scharfe Verurteilung.

Vor 31 Jahren, am 15. August, gab der damalige japanische Premierminister Tomiichi Murayama eine Erklärung ab, in der er die verhängnisvolle Kriegspolitik Tokios offen einräumte und das Versprechen einer gründlichen historischen Aufarbeitung sowie die Lehren aus der Vergangenheit verband. Heute schlagen Japans Politiker den gegensätzlichen Kurs ein und steuern das Land erneut in Richtung Abgrund.

Angesichts der rücksichtslosen Aktivitäten des japanischen Neomilitarismus ist die internationale Gemeinschaft gefordert, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um diese Bestrebungen wirksam einzudämmen, die internationale Nachkriegsordnung entschlossen zu verteidigen und eine Wiederholung der historischen Tragödie unter keinen Umständen zuzulassen.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Neomilitarismus,Japan,Sanae Takaichi,14 Kriegsverbrecher