Südkoreanischer Präsident fordert für beide Seiten vorteilhafte und sich ergänzende Partnerschaft zwischen Südkorea und China
Südkorea und China sollten zu Partnern werden, die sich gegenseitig ergänzen und von ihrer Zusammenarbeit profitieren. Dies erklärte der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung am Donnerstag in Seoul bei einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi.
Lee erklärte, er freue sich darauf, im November anlässlich des APEC-Gipfels 2026 die chinesische Stadt Shenzhen zu besuchen. Er bezeichnete dies als wichtige Gelegenheit, gemeinsam mit China die strategische Kooperationspartnerschaft zwischen beiden Ländern auf eine neue Ebene zu heben.
Wang Yi erklärte seinerseits, er hoffe, dass Südkorea weiterhin konsequent eine freundschaftliche Politik gegenüber China verfolge und den 35. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern im kommenden Jahr zum Anlass nehme, die strategische Partnerschaft weiter voranzubringen. Dies solle zur Entwicklung beider Länder sowie zu Frieden und Wohlstand in der Region beitragen.
Angesichts der zunehmenden Fragmentierung der Weltwirtschaft und des wiederauflebenden Protektionismus sollten China und Südkorea eine Vorreiterrolle übernehmen, die Verhandlungen über die zweite Phase ihres Freihandelsabkommens so schnell wie möglich abschließen und mit konkreten Maßnahmen die regionale wirtschaftliche Integration sowie eine inklusive und allen zugutekommende Globalisierung der Wirtschaft vorantreiben, so Wang weiter.
Wang Yi erklärte am selben Tag bei seinem Treffen mit Wi Sung-lac, dem obersten nationalen Sicherheitsberater des südkoreanischen Präsidenten, dass man gegenüber der Rhetorik und den Handlungen der rechten Kräfte in Japan, die versuchen, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, weiterhin höchste Wachsamkeit walten lassen müsse. Ein Wiederaufleben des japanischen Militarismus dürfe niemals zugelassen werden.











