US-Finanzminister droht Iran mit „beispielloser wirtschaftlicher lsolierung“
Die Trump-Regierung wird ihren wirtschaftlichen Druck auf den Iran weiter verstärken und droht dem Land mit einer „beispiellosen wirtschaftlichen Isolierung“. Dies erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag in einem Interview mit dem US-Radiosender NBC.
Es handele sich um die größte einheitliche wirtschaftliche Isolierung in der Geschichte, so Bessent weiter. Nähere Details wolle er am kommenden Montag vor der Presse bekannt geben.
Das iranische Außenministerium verurteilte noch am selben Tag in einer Erklärung die US-Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen den Iran scharf. Der Iran werde mit „allen verfügbaren Mitteln und Kompetenzen“ die staatlichen Interessen sowie die Rechte und das Wohl der iranischen Bevölkerung verteidigen.
Ferner hieß es in der Erklärung, die angekündigten groß angelegten Sanktionen verletzten die grundlegenden Menschenrechte der iranischen Bevölkerung und seien Ausdruck von „wirtschaftlichem Terrorismus“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Sie verstießen zudem gegen das Prinzip der Achtung der staatlichen Souveränität sowie gegen grundlegende Normen des Völkerrechts.











