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Chinas wissenschaftliche Fachzeitschriften auf dem Weg zu mehr internationaler Wettbewerbsfähigkeit

People.cn  |  
21.08.2026

Auf einem kürzlich anlässlich der Erstveröffentlichung der Zeitschrift „Vita“ und des einjährigen Bestehens der Alliance of Open Life Science abgehaltenen Symposium wurde die ebenfalls „Vita“ (chinesisch: Shengming) genannte Zeitschriftenreihe offiziell vorgestellt. Das Hauptjournal der Reihe verzeichnet über 400 Einreichungen und hat bereits 60 Beiträge publiziert, darunter mehrere bedeutende Originalarbeiten chinesischer Forscherteams.

Um eine wissenschaftliche und technologische Großmacht zu werden, ist China auf die Unterstützung von Fachzeitschriften angewiesen, die internationales Spitzenniveau erreichen. Die Wissenschaftsgemeinde nutzte die sich beschleunigende neue wissenschaftlich-technologische Revolution und industrielle Transformation, um aus eigener Initiative Fachzeitschriften wie „Cell Research“ oder „Innovation“ zu gründen, die seitdem stetig wachsen.

Neue Zeitschriften brauchen eine gewisse Anlaufzeit. Weltweit hat sich der Impact Factor als wichtigster Maßstab für die Bewertung von Fachzeitschriften etabliert. In der Regel erhält ein Journal diesen jedoch erst, nachdem es mindestens drei Jahre lang im SCI (Science Citation Index) gelistet wurde. Die neu gegründete Zeitschrift „Vita“ vertraut bei der Zusammenstellung ihrer wissenschaftlichen Inhalte auf die von mehreren Universitäten und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufene Alliance of Open Life Science. Mit einem Team hochqualifizierter, professioneller Wissenschaftsredakteure arbeitet die Zeitschrift kontinuierlich am Aufbau ihres akademischen Renommees.

Um wieder mehr exzellente wissenschaftliche Arbeiten in chinesischen Zeitschriften zu publizieren, fordert der Chief Scientific Officer des Shanghai Institute for Advanced Natural Sciences und Mitherausgeber von „Vita“, Li Dangsheng, dass Fachzeitschriften den Grundsatz „der Wissenschaft und den Wissenschaftlern dienen“ in die Praxis umsetzen. Durch strenge, faire und objektive Verfahren müssten sie das Vertrauen der Wissenschaftler gewinnen.

Die Qualität einer Zeitschrift machen originäre und hochwertige Artikel aus. Deshalb plädiert Jin Li, Vorsitzender der Alliance of Open Life Science und Präsident der Fudan-Universität, dafür, dass die Fachzeitschriften sich auf Spitzenforschung konzentrieren und sich auf ihren akademischen Ursprung besinnen. Die kommerzielle Orientierung eines Verlags dürfe nicht dazu führen, dass bedeutende Originalarbeiten keine Möglichkeit zur Veröffentlichung erhielten.

Während neue Zeitschriften ihr Wachstum beschleunigen, haben auch eine Reihe etablierter Zeitschriften dank staatlicher Förderprogramme deutliche Fortschritte erzielt: „Engineering“ etwa hat führende Wissenschaftler seines Fachgebiets zusammengebracht, die kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Zeitschrift arbeiten. Mit einem Impact Factor von 11,6 liegt das Hauptjournal weltweit auf dem dritten Platz unter den Zeitschriften für allgemeine Ingenieurwissenschaften. Die Zeitschriftenplattform „Chinese Medical Journals“ umfasst inzwischen mehr als 300 einzelne Zeitschriften mit über 1,5 Millionen Artikeln. Die digitale Publikationsplattform kam 2025 auf über 100 Millionen Aufrufe.

Mit Unterstützung des von der China Association for Science and Technology (CAST) und sechs weiteren Regierungsstellen aufgelegten „China Sci-Tech Journal Excellence Action Plan“ belegen 65 chinesische Zeitschriften in ihrer jeweiligen Fachkategorie weltweit einen Platz unter den Top 5 Prozent. 25 Zeitschriften haben es sogar an die Spitzenposition geschafft.

Laut Branchenexperten treiben immer mehr chinesische Fachzeitschriften aktiv Innovationen voran, um ihr akademisches Niveau anzuheben und ihren internationalen Einfluss zu stärken. Dadurch leiten sie die Forscher allmählich dazu an, in puncto Originalität und Sorgfalt Spitzenleistungen als Maßstab zu nehmen, und legen so die Grundlage für eine eigenständige chinesische Datenplattform für die Wissenschaft und einen neuen Innovationskompass.

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Quelle: People.cn

Schlagworte: China,wissenschaftliche Fachzeitschriften,Wettbewerbsfähigkeit