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China mobilisiert Rettungskräfte nach Schlammlawine in Gyirong

CRI  |  
27.08.2026

Am Mittwoch gegen 10.30 Uhr hat eine schwere Schlammlawine in der nordnepalesischen Region Rasuwa am Grenzübergang Gyirong im chinesischen Autonomen Gebiet Xizang Todesopfer und Vermisste gefordert. Die Straßenverbindung in Richtung des Grenzübergangs wurde durch die Katastrophe unterbrochen.

Kurz darauf aktivierte die China Anneng Construction Group Corporation Limited (China Anneng) auf einheitliche Anweisung des chinesischen Ministeriums für Notfallmanagement umgehend ihren Notfallmechanismus. Aus Beijing, Lhasa, Chengdu und Chongqing wurden Fachleute für Geologie, Ingenieurs- und Rettungswesen sowie erfahrene Einsatzkräfte in das Katastrophengebiet entsandt. Sie führen unter anderem multifunktionale Aufklärungsdrohnen, 3D-Laserscanner, Geräte zur Ortung von Verschütteten und schweres technisches Rettungsgerät mit.

Die Behörden in Xizang haben umgehend Rettungskräfte mobilisiert, um die Suche nach Vermissten mit Hochdruck voranzutreiben, gefährdete Personen aus den betroffenen Gebieten zu evakuieren und unterzubringen sowie die Instandsetzung der beschädigten Infrastruktur einzuleiten.

Das Büro der Nationalen Kommission für Katastrophenvorsorge, -minderung und -hilfe und das Ministerium für Notfallmanagement haben gemeinsam mit der staatlichen Behörde für Getreide- und Materialreserven zentrale Hilfsgüter bereitgestellt. Sie sollen die Evakuierung und Unterbringung der betroffenen Bevölkerung sowie die Katastrophenhilfe unterstützen.

Das Finanzministerium und das Ministerium für Notfallmanagement stellten zudem vorab 120 Millionen Yuan aus zentralen Mitteln für die Katastrophenhilfe bereit. Die Gelder dienen der Unterstützung der Notfall- und Rettungsarbeiten nach der Schlammlawine in Gyirong sowie der Hilfe für die betroffene Bevölkerung.

Nach Angaben des nepalesischen Fremdenverkehrsamtes wurden nach der schweren Sturzflut im nordnepalesischen Distrikt Rasuwa 823 Touristen als vermisst gemeldet, darunter 476 Ausländer. Nach aktuellen Angaben kamen bei der Katastrophe bislang 165 Menschen ums Leben.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Gyirong,China,Schlammlawine