Chinesisches Ministerium für Wasserressourcen: Stausee oberhalb von Gyirong in Xizang weitgehend entleert
Der Stausee oberhalb des von einer Schlammlawine betroffenen Grenzübergangs Gyirong im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas ist weitgehend entleert worden, sodass sich der Flusslauf wieder normalisiert hat. Dies teilte das chinesische Ministerium für Wasserressourcen am Sonntag mit.
Der Stausee sei durch die schnell voranschreitende Schlammlawine entstanden, die den Grenzübergang von Gyirong an der chinesisch-nepalesischen Grenze getroffen habe, so das Ministerium weiter.
Ein Einschlagkrater stromaufwärts des Stausees erfordere weiterhin Aufmerksamkeit. Der Krater befinde sich etwa 5,6 Kilometer stromaufwärts auf einer Höhe von rund 3.700 Metern und liege damit etwa 800 Meter höher als der Stausee.
Die lokalen Behörden bestätigten am gleichen Tag, die Kommunikationssignale hätten den zentralen Rettungsort in Gyirong erreicht.
Nimar Dorje, Leiter der regionalen Kommunikationsbehörde, erklärte, über eine neu errichtete Basisstation seien erfolgreich Telefonverbindungen zu den am Grenzübergang von Gyirong stationierten Rettungskräften hergestellt worden.
Die erste Notfall-Basisstation in der Nähe des Grenztors des Übergangs von Gyirong wurde am Sonntag um 13:30 Uhr in Betrieb genommen. Bislang haben Telekommunikationsbetreiber in Xizang eine beschädigte Basisstation wiederhergestellt und acht neue in der Nähe des von der Katastrophe betroffenen Übergangs errichtet.











