share
Home> China

Retter setzen Suche am von Schlammlawine betroffenen Grenzübergang Gyirong fort

CRI  |  
31.08.2026

Retter und Techniker setzen die Suche nach Vermissten fort, füllen Vorräte auf und stellen die Kommunikation in den am stärksten betroffenen Gebieten des Grenzübergangs Gyirong an der chinesisch-nepalesischen Grenze im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Xizang wieder her.

Nach der tödlichen Schlammlawine – ausgelöst durch den Einsturz eines hochgelegenen Gletschers auf nepalesischer Seite – wurden der Lokalregierung zufolge bis Samstag um 18 Uhr auf chinesischer Seite in Gyirong 16 Tote und 546 Vermisste gemeldet.

Das Zentrum des Katastrophengebiets ist immer noch von dickem Schlamm bedeckt, was die Fortbewegung extrem gefährlich macht. Insgesamt wurden 711 Rettungskräfte, 120 Fahrzeuge und 13 Suchhunde für eine großangelegte Suchaktion in dem betroffenen Gebiet mobilisiert.

Retter in kompletter Schutzausrüstung nutzen Seilsysteme zur Sicherheit, während sie Lebensortungsgeräte und andere Werkzeuge einsetzen, um Schlüsselbereiche zu durchsuchen.

Am Sonntagnachmittag schlossen sich Feuerwehrleute der Xizang-Generalbrigade des nationalen umfassenden Feuer- und Rettungsteams Chinas der Suche mit Spürhunden an und arbeiteten zusammen mit anderen Rettungsteams, um weitere Vermisste zu finden.

Die Generalbrigade flog elf Offiziere und 1.240 Rettungsausrüstungsgegenstände per Hubschrauber in das am stärksten betroffene Gebiet.

Unterdessen wurden die Kommunikationssignale am Grenzübergang Gyirong wiederhergestellt und die Signale erreichen nun die Kernrettungsstelle. China Unicom zufolge wurde die erste Notfall-Kommunikationsbasisstation in der Nähe des Grenztors am Grenzübergang von Gyirong am Sonntag um 13:30 Uhr in Betrieb genommen.

Die 1,2 Kilometer vom Grenztor entfernte Basisstation schließt eine Lücke in der Kommunikationsabdeckung und bietet zuverlässige Kommunikationsunterstützung für Rettungsaktionen, Straßenräumung, Materialtransport und Einsatzkräfte an der Front.

Bis Sonntag um 20:37 Uhr konnten die Telekommunikationsanbieter eine bestehende Basisstation wiederherstellen und neun neue errichten, wodurch die Konnektivität für Befehls-, Koordinations- und Rettungsaktionen gestärkt wurde.


Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: CRI

Schlagworte: Schlammlawine,Gyirong,Suche