Murgang in ostchinesischer Provinz Jiangxi fordert vier Todesopfer
Nach Angaben der örtlichen Behörden sind vier Personen nach einem Murgang um vier Uhr am Samstag im Kreis Suichuan in der ostchinesischen Provinz Jiangxi ums Leben gekommen. Acht weitere gelten als vermisst.
Ausgelöst wurde die Katastrophe durch tagelange sintflutartige Regenfälle, die der Taifun Saudel mit sich brachte, so die Kreisleitung für Hochwasserschutz und Dürrehilfe
Den Angaben zufolge befanden sich bis 22 Uhr über 640 Rettungskräfte im Einsatzgebiet. Die erste Feuerwehreinheit, ausgestattet mit Lebensdetektoren, Drohnen und Spürhunden, erreichte den Ort um 11 Uhr, nachdem sie aufgrund der zerstörten Zufahrtsstraße einen Umweg über das Berggelände hatte nehmen müssen.
Als Reaktion auf die Auswirkungen des Taifuns Saudel, von dem in der Provinz Jiangxi rund 161.500 Einwohner betroffen waren, rief das Provinzkomitee für Katastrophenvorsorge und -hilfe am Samstagmittag den Notfallalarm der Stufe III auf Provinzebene aus.
Chinas Ministerium für Natürliche Ressourcen hat seine Reaktion auf die geologische Katastrophe in Jiangxi am Samstag um 11 Uhr von Stufe IV auf Stufe III hochgestuft und ein Einsatzteam vor Ort entsandt, um die Rettungsmaßnahmen zu leiten.
Die Nationale Kommission für Katastrophenvorsorge und das Ministerium für Notfallmanagement aktivierten einen nationalen Katastrophenschutzalarm der Stufe IV für die Naturkatastrophenhilfe und entsandten ein Einsatzteam sowie ein Notfallerkundungsteam mit Ausrüstung, darunter Hangradar, zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen.
Die Staatliche Kommission für Entwicklung und Reformen stellte am Samstag 20 Millionen Yuan (umgerechnet rund 2,54 Millionen Euro) aus den zentralen Naturkatastrophenhilfsfonds bereit, um die Notfallrettungs- und Katastrophenhilfemaßnahmen in Jiangxi zu unterstützen.











