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Bedeutende Fortschritte im Rahmen des Globalen Rahmenwerks für biologische Vielfalt von Kunming-Montreal erzielt

CRI  |  
08.09.2026

Im Rahmen des Globalen Rahmenwerks für biologische Vielfalt von Kunming-Montreal sind erhebliche Fortschritte erzielt worden. Dies ging aus einem Dialog über die gemeinsamen Fortschritte bei der Umsetzung des wegweisenden globalen Aktionsplans hervor. Dieser zielt darauf ab, den Verlust der biologischen Vielfalt umzukehren. Der Dialog fand am Montag in Kunming in der südwestchinesischen Provinz Yunnan statt und diente der Vorbereitung der globalen Überprüfung.

Das Rahmenwerk ist ein zentrales Ergebnis der 15. Tagung der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt (COP 15). Es legt den Fahrplan fest, um den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Zudem definiert es die langfristigen Ziele für den Erhalt, die Wiederherstellung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sowie für die Aufteilung der Vorteile und die Gewährleistung der Umsetzung bis 2050.

Bislang haben 172 Vertragsparteien nationale Ziele vorgelegt, die mit dem Rahmenwerk in Einklang stehen. Darüber hinaus wurden weitere 193 Millionen Hektar Land in Pläne zur Wiederherstellung von Ökosystemen einbezogen. Die geschützten Landflächen haben um mehr als zwei Prozent zugenommen, die geschützten Meeresgebiete sogar um fast drei Prozent. Die im Rahmenwerk eingegangenen Verpflichtungen werden derzeit in konkrete Maßnahmen umgesetzt.

China hat den Schutz der biologischen Vielfalt zu einer nationalen Strategie erklärt und seinen Schwerpunkt von der Risikoprävention und Eindämmung von Verlusten auf eine systematische Wiederherstellung verlagert. Mit dem weltweit ersten Gesetz, das den Begriff „ökologische Umwelt“ im Titel trägt, hat das Land einen Präzedenzfall für den rechtsstaatlichen Schutz der biologischen Vielfalt geschaffen.

Es hat den Ausbau des auf Nationalparks basierenden Schutzgebietssystems umfassend vorangetrieben und wissenschaftlich fundierte „Rote Linien” für den Schutz der ökologischen Umwelt festgelegt und strikt durchgesetzt.

China hat den Gefährdungsstatus von fast 500 wildlebenden Arten herabgestuft. Die Bestände von mehr als 300 seltenen und gefährdeten Wildtierarten nehmen stetig zu. „Das gesamte Globale Rahmenwerk für biologische Vielfalt von Kunming-Montreal ist für den internationalen Schutz der biologischen Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Chinas Rolle dabei war entscheidend. Wie wir hier in Kunming beim Kunming-Dialog sehen können, übernimmt China erneut eine Führungsrolle und hilft uns dabei, die Fortschritte zu bewerten, die wir vier Jahre nach Inkrafttreten des Rahmenwerks und vier Jahre vor dessen Ablauf erzielt haben“, sagte Astrid Schomaker, Exekutivsekretärin des Sekretariats des Übereinkommens über die biologische Vielfalt.

„In China gibt es auf nationaler Ebene mehrere beeindruckende Initiativen zum Artenschutz, zum Beispiel beim Schutz der Elefanten in Yunnan oder bei der Ausweitung der Waldflächen. China kann anderen Ländern definitiv eine Reihe von Beispielen liefern, wie man mit biologischer Vielfalt umgeht und wie man mit Menschen und der gesamten Gesellschaft zusammenarbeitet, um die Agenda zur biologischen Vielfalt voranzubringen“, sagte Alexander Shestakov, Experte im russischen Ministerium für Naturressourcen und Umwelt.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Fortschritte,biologische Vielfalt,Kunming