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Saihanba: Aus Ödland wurde ein riesiges Waldmeer

CRI  |  
08.09.2026

Wo einst Sandstürme über karges Land zogen, erstreckt sich heute, rund 460 Kilometer nördlich von Beijing, das weltweit größte künstlich angelegte Waldgebiet in Saihanba. Seit 1962 haben drei Generationen von Forstarbeitern die Landschaft über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten hinweg verändert. Damals kamen 369 junge Menschen nach Saihanba, um unter schwierigen Bedingungen Bäume zu pflanzen und die Vegetation wiederherzustellen.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping bezeichnete ihre Arbeit im Jahr 2017 als eindrucksvolles Beispiel für den Aufbau einer ökologischen Zivilisation. Mit ihrem Handeln hätten sie das Konzept „Klare Gewässer und grüne Berge sind so wertvoll wie Berge aus Gold und Silber“ verwirklicht und den Saihanba-Geist geprägt, der für Verantwortungsbewusstsein, harte Pionierarbeit und grüne Entwicklung steht. Im selben Jahr zeichnete das UN-Umweltprogramm die Forstarbeiter mit dem „Champions of the Earth Award“ aus.

Während seines Besuchs in Saihanba im Jahr 2021 traf Xi Jinping auf dem Mondberg ein Försterehepaar, das dort seit Jahren rund um die Uhr Waldbrände überwacht. Später sprach er mit Beschäftigten aus drei Generationen und rief dazu auf, den „Saihanba-Geist“ weiterzugeben, das Konzept der „ökologischen Zivilisation“ umzusetzen und eine „zweite Aufbauphase“ einzuleiten.

Dies hat inzwischen begonnen. Seit 2022 werden unter den bestehenden Baumkronen verschiedene Nadel- und Laubbaumarten gemischt angepflanzt, um die ökologische Stabilität des Waldes zu erhöhen. Ein integriertes Monitoring, das Satelliten-, Luft- und Bodendaten nutzt, warnt vor Brandrisiken und erfasst zugleich das Mikroklima und die Wasserkreisläufe. Für Saihanba geht es somit nicht mehr nur darum, ob Bäume wachsen, sondern wie stabil und nachhaltig der Wald weiterwächst.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Saihanba,Ödland,Waldmeer