Evakuierte Bewohner kehren nach Schlammlawine am Grenzübergang in Xizang zurück
Insgesamt 444 Bewohner aus umliegenden Dörfern der Stadt Gyirong im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas sind nach der weitgehenden Beseitigung der Gefahr durch einen aufgestauten See sicher in ihre Heimat zurückgekehrt.
Bewohner des Dorfes Guoba in der Gemeinde Sale machen sich auf den Heimweg. (Foto vom 7. September 2026, Xinhua/Tenzing Nima Qadhup)
Die 444 Rückkehrer stammen aus einem Dorf der Stadt Gyirong und drei Dörfern der Gemeinde Sale. Weitere 55 Bewohner eines anderen Dorfes der Stadt Gyirong bereiten ebenfalls ihre Rückkehr vor.
Die Evakuierung war durch eine schnell voranschreitende Ketten-Schlammlawine ausgelöst worden, die am 26. August durch einen Gletscherabbruch in großer Höhe in Nepal entstanden war. Die Lawine bildete oberhalb des Kernbereichs des Grenzübergangs Gyirong an der chinesisch-nepalesischen Grenze einen aufgestauten See, der eine ernste Gefahr für die umliegenden Dörfer darstellte. Die lokalen Behörden brachten deshalb 499 Bewohner aus fünf Dörfern der Stadt Gyirong und der Gemeinde Sale in einer Notunterkunft unter.
„Wir wurden in der Unterkunft gut versorgt, aber ich musste ständig an das Vieh und die Felder zu Hause denken“, sagte Phurjung, ein Bewohner des Dorfes Guoba.
In den vergangenen Tagen haben Experten kontinuierlich Sicherheitsinspektionen und hydrologische Überwachungen durchgeführt. Der aufgestaute See oberhalb des Hauptbereichs des Grenzübergangs Gyirong wurde entleert, der Fluss hat nun seinen normalen Lauf wieder aufgenommen, und die Gefahr gilt als weitgehend beseitigt.
Die lokalen Behörden überprüften die Sicherheit von Häusern und Straßen, bevor sie Fahrzeuge für den etappenweisen Transport der Bewohner organisierten. Nach ihrer Rückkehr in die Dörfer erhielten die Bewohner von lokalen Beamten Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs, die von Haus zu Haus geliefert wurden.
Während der Evakuierung kümmerten sich lokale Beamte und Dorfmitarbeiter um Vieh, Geflügel und Felder und teilten regelmäßig Video-Updates aus den Dörfern mit den Bewohnern in der Unterkunft.











