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Xi Jinping trifft Narendra Modi

CRI  |  
14.09.2026

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping ist am Samstag in Neu-Delhi am Rande des BRICS-Gipfels mit dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammengekommen. Die beiden Spitzenpolitiker führten einen offenen und intensiven Meinungsaustausch und erzielten eine wichtige Einigung darüber, dass China und Indien Partner sein sollten.

Xi erklärte dabei, China betrachte die Beziehungen zu Indien stets aus einer strategischen und langfristigen Perspektive. In den vergangenen zwei Jahren sei der institutionelle Austausch zwischen den beiden Ländern schrittweise wieder aufgenommen worden. Die Liste der Kooperationsprojekte sei immer länger geworden, während das bilaterale Handelsvolumen erneut einen neuen Höchststand erreichte.

Diese Situation sei nicht leicht zu erreichen gewesen und sollte daher geschätzt werden. China und Indien wiesen zwar unterschiedliche nationale Gegebenheiten auf, könnten jedoch durchaus voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen, sich in ihrer Entwicklung fördern und gemeinsam vorankommen. Angesichts einer von Veränderungen und Unruhen geprägten internationalen Lage trügen China und Indien als die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt und wichtige Mitglieder des Globalen Südens eine große Verantwortung. Beide Seiten sollten die Zukunft der Menschheit im Blick behalten und das Wohlergehen der Bevölkerung im Herzen tragen, um gemeinsam die hochwertige Entwicklung der „Großen BRICS-Kooperation“ voranzutreiben und mehr positive Impulse für den Weltfrieden, die Stabilität sowie Entwicklung und Wohlstand zu setzen, so Xi weiter.

Er äußerte vier Standpunkte zur Förderung stabiler und nachhaltiger Beziehungen zwischen China und Indien.

Erstens solle die Richtung der Beziehungen anhand einer objektiven und rationalen strategischen Einschätzung festgelegt werden. China und Indien seien Partner und keine Gegner. Sie stellten füreinander Entwicklungschancen und keine Bedrohungen dar. Dies sei eine strategische Einschätzung, die auf dem jeweiligen Entwicklungsstand beider Länder und dem internationalen Umfeld basiere und den gemeinsamen Interessen beider Länder und ihrer Völker entspreche.

Zweitens sollten die beiden Länder gegenseitigen Erfolg durch das Konzept der Win-Win-Kooperation erzielen. Beide Seiten sollten sich auf die Entwicklung konzentrieren und freundschaftliche Kontakte sowie die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit verstärken. Die Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und direkte Flugverbindungen sollte ausgebaut werden, um die öffentliche Akzeptanz der Beziehungen zwischen beiden Ländern wirksam zu verbessern. Wirtschaftliche Anliegen beider Seiten sollten ausgewogen gelöst werden, um eine gesunde und stabile Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen voranzutreiben.

Drittens gelte es, Störfaktoren durch politische Weisheit, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis beruhe, zu beseitigen. Man sollte die bilateralen Beziehungen und die Beilegung der Grenzfragen parallel vorantreiben sowie Frieden und Ruhe in den Grenzregionen wahren.

Viertens sollten China und Indien durch offene und integrative multilaterale Zusammenarbeit zum Wohle der Welt beitragen. Beide Seiten sollten sich gegenseitig bei der Ausübung des BRICS-Vorsitzes unterstützen, die Zusammenarbeit in multilateralen Rahmenwerken wie den Vereinten Nationen, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) und der G20 stärken, globale Herausforderungen gemeinsam bewältigen und sich klar und deutlich für internationale Fairness und Gerechtigkeit einsetzen, so der chinesische Staatspräsident.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Modi,BRICS,China,Indien