China fordert in UN-Sicherheitsrat verstärkte globale Zusammenarbeit bei Anti-Terrorkampf
China hat am Freitag in einer öffentlichen Debatte des UN-Sicherheitsrates zum Thema Anti-Terrorkampf eine verstärkte internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus gefordert.
Sun Lei, Geschäftsträger der Ständigen Vertretung Chinas bei den Vereinten Nationen, erklärte, die weltweite Zusammenarbeit beim Kampf gegen Terrorismus habe sich in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich vertieft. Die internationale Bedrohung durch Terrorismus bestehe jedoch weiterhin und nehme neue Formen an, darunter Dezentralisierung, Fragmentierung und der Missbrauch neuer Technologien für terroristische Aktivitäten.
Die internationale Gemeinschaft solle die zentrale Koordinierungsrolle der Vereinten Nationen wahren und sowohl die Symptome als auch die Ursachen von Terrorismus bekämpfen, so Sun weiter.
Gleichzeitig drängte China auf entschlossenere Maßnahmen gegen terroristische Organisationen, strengere Grenzkontrollen, einen intensiveren Austausch von Geheimdienstinformationen und verstärkte gemeinsame Bemühungen im Anti-Terrorkampf. Sun forderte zudem, die Strafverfolgungs- und eigenständigen Reaktionsfähigkeiten aller Länder, insbesondere der Entwicklungsländer, im Bereich der Terrorismusbekämpfung zu stärken sowie gleichzeitig die Koordination mit regionalen Organisationen zu verbessern.












