Chinas grenzüberschreitende Einnahmen und Zahlungen außerhalb von Banken wachsen im August weiter
Die grenzüberschreitenden Einnahmen und Zahlungen von Akteuren außerhalb des Bankensektors in China beliefen sich im August auf 1,5 Billionen US-Dollar und setzten damit ihr seit Anfang 2026 anhaltendes rasches Wachstum fort, wie aktuelle Daten belegen.
Diese Daten zu grenzüberschreitenden Einnahmen und Zahlungen spiegeln das Aktivitätsniveau beim grenzüberschreitenden Handel, Investitionen und der Finanzierung eines Landes wider. Wie am Dienstag von der Staatlichen Devisenverwaltung (State Administration of Foreign Exchange, SAFE) veröffentlichte Daten zeigen, verzeichnete der grenzüberschreitende Kapitalverkehr im August einen Nettozufluss von 62,4 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht.
Li Bin, stellvertretender Leiter und Sprecher der SAFE, führte den Nettozufluss grenzüberschreitenden Kapitals hauptsächlich auf einen starken Zufluss von Mitteln aus dem Warenhandel zurück. Zugleich hatte die verstärkte Auslandsreisetätigkeit chinesischer Staatsbürger zu Studien- und Tourismuszwecken während der Sommerferien das Defizit im Dienstleistungshandel vergrößert, das im August im Monatsvergleich um sechs Prozent zunahm.
Im selben Monat seien die grenzüberschreitenden Direktinvestitionen in beiden Richtungen im Wesentlichen stabil geblieben, so Li.
Wie der Sprecher weiter mitteilte, lag das Handelsvolumen am chinesischen Devisenmarkt im vergangenen Monat bei 3,9 Billionen US-Dollar und verblieb damit auf einem relativ hohen Niveau.
Das Land habe, wie Li bemerkte, bei Bankabrechnungen und Devisenverkäufen im vergangenen Monat einen Überschuss von 48,5 Milliarden US-Dollar verbucht, der hauptsächlich dem Nettozufluss von Devisenmitteln zuzuschreiben sei.












