Stellvertretender chinesischer Ministerpräsident fordert Aufbau von China-ASEAN-Freihandelszone auf höherem Niveau
Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident, Ding Xuexiang, hat am Donnerstag Anstrengungen zum Aufbau einer Freihandelszone zwischen China und dem Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) auf höherem Niveau gefordert.
Ding erklärte auf der Eröffnungszeremonie der 23. China-ASEAN-Expo und des China-ASEAN-Wirtschafts- und Investitionsgipfels in Nanning in Südchina, die Umsetzung des Upgrade-Protokolls 3.0 für die China-ASEAN-Freihandelszone (CAFTA) werde der regionalen Wirtschaftsentwicklung neue Impulse verleihen.
Die CAFTA sei eine wichtige Plattform für den Aufbau einer engeren Gemeinschaft mit geteilter Zukunft zwischen China und dem ASEAN. Die Freihandelszone funktioniere stabil und habe fruchtbare Ergebnisse erzielt, wodurch die regionale wirtschaftliche Integration wirksam gefördert und den Menschen in der Region greifbare Vorteile gebracht worden seien.
China und der ASEAN sollten zudem die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Investitionen ausbauen, das Vertrauen und die Entschlossenheit bei der gemeinsamen Bewältigung internationaler wirtschaftlicher Herausforderungen stärken, die Tiefe und Breite der Zusammenarbeit weiter ausdehnen sowie gemeinsam die Stabilität der regionalen und globalen Industrie- und Lieferketten aufrechterhalten.
Ding Xuexiang betonte zudem die Notwendigkeit, die Verkehrsanbindung bequemer und effizienter zu gestalten. China und die ASEAN-Staaten sollten ihre geografischen Vorteile voll ausschöpfen, den Ausbau von Eisenbahnstrecken, Straßen, Häfen und Flughäfen koordiniert vorantreiben, Engpässe in der grenzüberschreitenden Logistik beseitigen sowie die hochwertige Entwicklung des neuen internationalen Land-See-Handelskorridors vorantreiben, so der stellvertretende chinesische Ministerpräsident.
Ding traf sich am Donnerstag außerdem getrennt mit dem stellvertretenden Präsidenten von Myanmar, U Nyo Saw, dem ständigen stellvertretenden vietnamesischen Ministerpräsidenten, Phạm Gia Túc sowie dem stellvertretenden laotischen Ministerpräsidenten, Saleumxay Kommasith.











