Wang Yi führt Gespräche mit seiner bulgarischen Amtskollegin
China ist bereit, Bulgariens Partner bei der Förderung der eurasischen Vernetzung, der Verfolgung gemeinsamer Entwicklungs- und Wiederbelebungsziele sowie der Umsetzung des Multilateralismus zu sein. Dies erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi am Montag im Gespräch mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa.

Wang erklärte, beide Seiten sollten die politische Grundlage kontinuierlich festigen, die Kommunikation und Koordination verstärken und somit wichtige Voraussetzungen für eine vertiefte, für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit schaffen. China respektiere die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität Bulgariens. Man freue sich, dass Bulgarien unter der Führung seiner neuen Regierung die Verwirklichung seiner Entwicklungsziele beschleunige.
Er fügte hinzu, dass China bereit sei, Bulgarien in diesem Prozess als langfristiger und verlässlicher strategischer Partner zur Seite zu stehen.
Zudem äußerte Wang die Hoffnung, dass Bulgarien auch künftig am Ein-China-Prinzip festhalten und Chinas legitime Position zur Wahrung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität verstehen und unterstützen werde.

Petrowa erklärte, Bulgarien und China verbinde eine tief verwurzelte traditionelle Freundschaft sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen. Bulgarien halte seit Langem an der Ein-China-Politik fest und werde diese auch weiterhin konsequent verfolgen. Der aktive Ausbau der Beziehungen zu China sei eine klare Leitlinie der neuen bulgarischen Regierung, fügte sie hinzu.
Am gleichen Tag trafen die bulgarische Präsidentin Ilijana Jotowa, der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew und der bulgarische Vizepremierminister Alexander Poulev den chinesischen Außenminister Wang Yi, der Bulgarien besuchte. Beide Seiten versprachen, die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit zu stärken.












