China zuversichtlich für Win-win-Zusammenarbeit mit Deutschland
Chinas Ministerpräsident Li Qiang hat am Freitag bei einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Vertrauen in eine Win-win-Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung zwischen China und Deutschland zum Ausdruck gebracht.
Li lobte die florierende Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und sagte, eine wichtige Erfahrung sei es, dass beide Seiten an gegenseitigem Respekt festgehalten, Gemeinsamkeiten gesucht und Unterschiede zurückgestellt, die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt gestellt und gegenseitigen Nutzen angestrebt hätten.
„Zu einer Zeit, in der Unilateralismus und Protektionismus zunehmen, sollten China und Deutschland größere Verantwortung übernehmen, den Freihandel entschlossen verteidigen, Offenheit und Zusammenarbeit fördern und neue Fortschritte in der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern vorantreiben“, erklärte Li.

China wolle mit Deutschland zusammenarbeiten und Dialogmechanismen wie die Regierungskonsultationen gut nutzen, die jeweiligen Stärken ausspielen und die Zusammenarbeit in Bereichen wie Automobile, Chemie, künstliche Intelligenz sowie digitale und grüne Entwicklung ausweiten.
Zudem wolle China mehr hochwertige Produkte aus Deutschland importieren und heiße deutsche Unternehmen willkommen, den chinesischen Markt aktiv zu erschließen. Das Land unterstütze außerdem mehr chinesische Unternehmen dabei, in Deutschland zu investieren, und hoffe, dass Deutschland ihnen ein faires, stabiles und berechenbares Geschäftsumfeld biete.
Darüber hinaus sei China bereit, den gegenseitigen Personalaustausch mit Deutschland auszuweiten und die Beziehungen in Bereichen wie Kultur, Bildung, Jugend, Sport und zwischen den Regionen beider Länder zu vertiefen.
Li rief Deutschland als wichtiges EU-Mitglied dazu auf, eine konstruktive Rolle bei der Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen zu spielen.
Steinmeier erklärte, Deutschland und China hätten seit Langem eine gute Partnerschaft, und ihre Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit sei erfolgreich und für beide Seiten vorteilhaft.
Die Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen komme nicht nur beiden Ländern zugute, sondern sei auch für die Welt von entscheidender Bedeutung.
Deutschland werde die Zusammenarbeit mit China im Geiste von Respekt, Vertrauen und gegenseitigem Nutzen vertiefen, Unternehmen beider Länder dabei unterstützen, voneinander zu lernen und gemeinsam Erfolge zu erzielen, und Unterschiede weiterhin durch Dialog angemessen behandeln, fügte Steinmeier hinzu.
Zhao Leji, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses (NVK) Chinas, traf sich am gleichen Tag in Beijing mit Frank-Walter Steinmeier.
Zhao sagte, China und Deutschland hätten stets gegenseitigen Respekt und Vertrauen gepflegt, Gemeinsamkeiten gesucht und Unterschiede zurückgestellt sowie an einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit festgehalten. Dadurch seien die bilateralen Beziehungen reifer und widerstandsfähiger geworden.
China sei bereit, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, um den wichtigen Konsens umzusetzen, den die beiden Staatsoberhäupter erzielt hätten, Entwicklungschancen zu teilen, Offenheit und Zusammenarbeit zu fördern, Frieden und Stabilität zu wahren und den Inhalt der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und Deutschland kontinuierlich zu bereichern.
Der NVK Chinas stehe bereit, den Austausch und die Interaktion mit dem Deutschen Bundestag zu stärken, um rechtliche Garantien für die praktische Zusammenarbeit zu schaffen.
Zudem begrüße China Besuche von Mitgliedern des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments, damit diese ein wahres, umfassendes und sich wandelndes Bild Chinas kennenlernen könnten, so Zhao.












