Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>Wirtschaft Schriftgröße: klein mittel groß
18. 12. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinas Anlageinvestitionen wachsen weiter mit 27 Prozent

Analysten sehen in dem weiter starken Wachstum der Anlageinvestitionen in China, das nicht zuletzt auf das Konjunkturpaket der Regierung zurückzuführen ist, einen Hoffnungsschimmer inmitten der internationalen Wirtschaftskrise.

Die städtischen Anlageinvestitionen in China sind in den ersten elf Monaten dieses Jahres um 26,8 Prozent gewachsen, gab das Staatliche Statistikbüro am Dienstag bekannt. Das Wachstum war etwas geringer als in den Monaten zuvor aber dank der enormen Regierungsausgaben in Infrastruktur und andere Bereiche noch immer hoch, sagen Experten.

Von Januar bis letzten Monat betrugen die städtischen Anlageinvestitionen insgesamt 12,8 Billionen Yuan (1,3 Billionen Euro), wobei sich das Wachstum, das im Oktober bei 27,2 Prozent und in den ersten drei Quartalen bei 27,6 Prozent gelegen hatte, etwas verlangsamte. "Das Wachstum, das sich inmitten des sich verstärkenden internationalen wirtschaftlichen Abschwungs etwas verlangsamte, könnte in den nächsten paar Monaten wieder ansteigen, sobald das Konjunkturpaket greift", sagte Li Maoyu, ein Analyst bei Changjiang Securities Company.

Die Regierung hatte letzten Monat, um das Wachstum anzukurbeln, ein 4-Billionen-Yuan-Konjunkturpaket angekündigt, das innerhalb der nächsten zwei Jahre wirksam wird. Die erste Tranche von rund 100 Milliarden Yuan, die noch vor Jahresende verteilt wird, soll zur Verbesserung der Infrastruktur verwendet werden.

Letzten Monat sind die ausländischen Direktinvestitionen in China im Jahresvergleich um 36,5 Prozent auf 5,32 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Es war der zweite Rückgang in diesem Jahr und betont die düsteren Aussichten für die globale Wirtschaft.

Wang Qing, ein Wirtschaftswissenschaftler bei Morgan Stanley, sagte, dass die Daten über die städtischen Anlageinvestitionen nach der Veröffentlichung der tristen Zahlen in der letzten Woche in gewissem Ausmaß beruhigend seien. "Die neuesten Zahlen über Anlageinvestitionen bestätigen, dass die Regierung die Investitionsausgaben beschleunigt hat, um das Wachstum angesichts der Verschlechterung der externen Bedingungen anzukurbeln", erklärte Wang.

In den ersten elf Monaten stiegen die Investitionen in Grundstückserschließung um 22,7 Prozent auf 2,65 Billionen Yuan. Damit liegt das Wachstum unter dem Wert von 24,6 Prozent für Oktober und 26,5 Prozent für die ersten drei Quartale.

Die Investitionen in Kohlebergbau und -förderung stiegen letzten Monat um 34,8 Prozent auf 195,7 Milliarden Yuan. Die Ausgaben für Erdöl- und Erdgasförderung stiegen ebenfalls um 34,8 Prozent auf 221,9 Milliarden Yuan. Die Investitionen in den Eisenbahnbau, einem Schlüsselelement in dem Regierungsplan zum Ausbau des landesweiten Transportnetzes, schnellten um 41,1 Prozent auf 257,1 Milliarden Yuan in die Höhe.

Quelle: Shanghai Daily

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
 
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr