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| 29. 01. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Das Finanzministerium hat die staatseigenen Finanzunternehmen und Finanzfirmen im Staatsbesitz aufgefordert, die Gehälter ihrer leitenden Manager auf ein "vernünftiges" Niveau zu beschränken. Auch ausländische Finanzunternehmen zahlen in Reaktion auf die internationale Finanzkrise ihren Führungskräften weniger.
Staatseigene Finanzunternehmen und Finanzfirmen im Staatsbesitz sollten die Gehälter ihrer Manager auf einem "vernünftigen" Niveau halten, erklärte das Finanzministerium in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Das Ziel ist, riesige Differenzen zwischen den Gehältern der Führungskräfte und der Angestellten der unteren Ebenen in diesen Organisationen sowie allgemein zu vermeiden.
Die Mitteilung des Finanzministeriums forderte diese Organisationen auch auf Aktienoptionen für die Belegschaft und Pläne für Belegschaftsaktienbesitz während der internationalen Finanzkrise auszusetzen. Die Pläne werden ausgesetzt bis die Regierung spezifische Richtlinien für derartige Aktionen veröffentlicht, heißt es vom Finanzministerium.
Die meisten ausländischen Finanzunternehmen hätten in Reaktion auf die Krise die Entlohnung der Manager zurückgeschraubt und einige inländische staatseigene Finanzunternehmen hätten für 2009 bereits dasselbe getan. Das Finanzministerium forderte die Unternehmen auch auf, die Betriebsausgaben des leitenden Managements zu überwachen.
Staatsunternehmen und Firmen im Staatsbesitz sollten Pläne im Sinne der Mitteilung erstellen, und diese bis 31. Januar an die Lokalregierungen weiterleiten, sagte das Finanzministerium.
Die Versicherungsaufsicht hatte im Dezember ähnliche Anweisungen herausgegeben. Beide Maßnahmen erfolgten nach Medienberichten, in denen es hieß, dass staatseigene chinesische Finanzunternehmen Jahresgehälter von mehr als 10 Millionen Yuan an leitende Manager zahlen.
Quelle: Xinhua
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