Die chinesisch-australischen Handelsbeziehungen würden durch die Affäre um den australischen Erzkonzern Rio Tinto nicht beeinträchtigt. Dies erklärte der chinesische Vizehandelsminister Fu Ziying auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Beijing. Die Shanghaier Staatsanwaltschaft habe zuvor vier Mitarbeiter einschließlich Stern Hu, den Chef der Rio Tinto-Vertretung in Shanghai, festgenommen, sagte Fu Ziying. Dabei werde den Rio Tinto-Angestellten vorgeworfen, Geschäftsgeheimnisse verletzt zu haben. Fu Ziying betonte, der Rio Tinto-Spionagefall zeige, dass die chinesische Regierung bemüht sei, für einen offenen und fairen Markt zu sorgen. Dieser juristische Einzelfall werde weiteren Investition in China nicht schaden, sondern ganz im Gegenteil ausländischen Investoren in China zugute kommen.