Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>Wirtschaft Schriftgröße: klein mittel groß
04. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

eBay verkauft Skype an Privatinvestoren

Das online Auktionshaus eBay verkauft zwei Drittel seines Tochterunternehmens Skype unter dem Kaufpreis an private Investoren.

Statt die Unsicherheiten bei einem Börsenangebot für Skype zu ertragen, wählte eBay einen anderen Weg: es Verkauft seine Mehrheit an dem Unternehmen für 2 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) an eine Gruppe privater Investoren. Das Geschäft macht den Kauf von Skype, welchen eBay 2005 getätigt hatte und welcher alle Analysten verwirrt hatte, rückgängig. Trotz Skypes stetigem starken Wachstums war nicht erkennbar, warum eBay, welches online Marktplätze und Internetzahlungsmöglichkeiten betriebt, ein Unternehmen das Gratis- oder Billigtelefonate offeriert, besitzen soll. eBay verkündete am Dienstag, dass es 65 Prozent aller Skypeaktien an eine Gruppe Privatinvestoren für 1,9 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) bar und 125 Millionen US-Dollar (90 Millionen Euro) auf Kredit verkaufen wolle. eBay selber wird aber an den anderen 35 Prozent an Skype festhalten. Unter den Investoren befinden sich Webbrowserpionier und eBay-Aufsichtsrat Marc Andreessen sowie die ehemaligen Skype-Aufsichtsräte Danny Rimer und Mike Volpi.

Das Geschäft, welches voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden wird, legt wohl zumindest temporär den ursprünglichen Plan, Skype öffentlich feil zu bieten, wie es eBay im April angekündet hatte, auf Eis. Skypes Managementteam, darunter auch dessen Präsident Josh Silverman, wird während der Übergabe an der Macht bleiben und Skype wird das Recht behalten, einen der Aufsichtsräte selber zu stellen. Im Abkommen wird Skypes Wert auf 2,75 Milliarden Dollar (2 Milliarden Euro) beziffert. Skype bezahlte beim Kauf von Skype noch 3,13 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro) – den Baranteil von 1,9 Milliarden Euro und einen Teil von 0,3 Milliarden Euro, welchen Skype 2007 nachbezahlt hatte.

Quelle: Shanghai Daily

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
 
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr