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| 27. 10. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Australien heißt Investitionen aus allen Ländern, auch aus China, wärmsten willkommen. Die Volksrepublik ist bereits eines der wichtigsten Investoren in Australien.
Der australische Außenminister Stephen Smith verkündete am Montag, dass Australien ausländische Investitionen seit langem konsistent mit offenen Armen empfangen würde, egal woher sie kommen, auch aus China. In einer Rede am Montag im China Institut der australischen Nationaluniversität sagte Smith, dass Australien und China viele gemeinsame Wachstumsmöglichkeiten hätten. "Historisch gesehen wurde Australien zu einem wichtigen Kapitalimporteur. Unser zukünftiges Wachstum hängt von der kontinuierlichen Öffnung gegenüber ausländischem Kapital ab." Er erzählte dass die australische Regierung seit November 2007 über 100 Investitionsanfragen aus China zum Kauf australischer Unternehmen gutgeheißen habe. Die jetzige Regierung erlaubte chinesische Investitionen in der Höhe von über 20 Milliarden Euro.
"Investitionsanträge aus Chinas staatlichen Unternehmungen sind derzeit Fokus der Überprüfungsinstanzen und der Beurteilung nationaler Interessen", erklärte Smith. Dies sei auf Grund der australischen Auslandinvestitionsgesetzgebung und juristischer Bedingungen. Auf die Frage von Xinhua, ob Australien konkrete Maßnahmen zum Anlocken chinesischer Investitionen in Erwägung ziehe, antwortete Smith: "Australiens Auslandinvestitionsgesetzgebung diskriminiert niemanden, es macht nichts aus, von wo das Kapital stammt." Er unterstrich aber, dass chinesische Investitionen wärmstens willkommen seien. Ende 2008 war China auf Platz 15 unter Australiens größten Investoren, hinter England, den USA, Japan, Singapur, der Schweiz, Deutschland, Holland, Frankreich und Neuseeland. Dieses Jahr waren China und Japan die wichtigsten Exportdestinationen Australiens und machten, so Smith, über 40 Prozent des gesamten Exportvolumens aus.
Quelle: Xinhua
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