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10. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China: Industrienationen sollen nachhaltige Wirtschaftspolitik betreiben

Die chinesische Regierung sagte am Samstag, dass die entwickelten Länder sich auf die Qualität ihrer Wirtschaftspolitik konzentrieren sollten. Der chinesische Finanzminister Xie Xuren sagte an einer Ansprache nach dem Finanzminister- und Zentralbankcheftreffen der G20 Länder in Schottland, dass die Länder mit einer wichtigen Reservewährung versuchen sollten, diese nicht zu entwerten, um eine Destabilisierung der Weltwirtschaft zu verhindern. "Alle Länder sollten auf die Nachhaltigkeit ihrer Fiskal- und Wachstumspolitik aufpassen und langsichtig handeln, um potentiellen Risiken wie der Inflation zuvor zu kommen.", so Xie.

Der chinesische Notenbankchef Zhou Xiaochuan sagte, dass der Internationale Währungsfonds seine Überwachung der Wirtschaftspolitik und der Finanzmärkte in den reichen Ländern verbessern sollte, wie Xinhua berichtete. "Es gibt noch viele Unsicherheitsfaktoren in der derzeitigen wirtschaftlichen Erholung, daher sollten alle Länder die Kontinuität und Stabilität ihrer makroökonomischen Politik im Auge behalten", so Xie. Er fügte hinzu, dass die Länder eine "gegenseitige aber unterschiedliche Verantwortung" im Kampf gegen den Klimawandel tragen würden. Die chinesische Regierung ist der Auffassung, dass wohlhabender Staaten mehr bezahlen sollten als Ärmere. Zhou sagte, der IMF sollte die Rolle der Entwicklungsländer verbessern und mehr Personal aus diesen Nationen anstellen.

Quelle: Shanghai Daily

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