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| 12. 08. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der größte Goldproduzent Chinas konnte im ersten Halbjahr dank des hohen Goldpreises 40 Prozent mehr Gewinn verbuchen.
Die Zijing Mining Group Corporation, Chinas größter Goldhersteller, verkündete am Dienstag, dass sein Gewinn in der ersten Jahreshälfte 40 Prozent höher als letztes Jahr ausgefallen sei. Der Nettogewinn betrug im ersten Semester 2,71 Milliarden Yuan (311 Millionen Euro) und der Verkaufsertrag stieg um 39,8 Prozent auf 13,5 Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro) an. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,19 Yuan, 39,9 Prozent höher als in der Vorjahresperiode, schrieb das Unternehmen in einer schriftlichen Stellungsnahme, die sie der Shanghaier Börse übergab.
Zijin sieht die unsichere weltwirtschaftliche Lage und die daraus resultierende Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen, die die Goldpreise im ersten Semester dieses Jahres anstiegen ließ, als Hauptgrund für ihr Gewinnwachstum. Der Bergbaukonzern gab zudem bekannt, dass er sein Goldproduktionsziel für dieses Jahr von 31,1 Tonnen auf 30 Tonnen, sein Kupferförderziel von 100.000 auf 90.000 Tonnen und sein Eisenerzförderziel um 120.000 Tonnen auf 1,2 Millionen Tonnen gesenkt habe. Grund dafür war, dass ein Leck in einer seiner Kupferminen im Juli das Unternehmen zwang, im zweiten Semester weniger zu fördern. Vom 3. bis am 4. Juli strömten 9100 Kubikmeter Abwasser aus einem aufgeplatzten Abwassertank bei einer Kupfermine des Konzerns in den Tingjiang Fluss in der Provinz Fujian, was Tausende Fische tötete. Nach der Katastrophe verlangte die Lokalregierung von der Bergbaugesellschaft, dass sie ihr Risikomanagement verbessern muss. Die Aktien der Gesellschaft fielen um 4,49 Prozent auf 6,17 Yuan bei Börsenschluss.
Quelle: Xinhua
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