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| 08. 09. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Neue Struktur. Da die Wachstumsstrategie geändert wird, sinkt das Verhältnis des Handelsbilanzüberschusses (besonders durch Güterexporte) zum Bruttoinlandprodukt Chinas seit 2007 stetig, erzählte Zhang Yansheng, Direktor des Institutes für Außenhandel der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission. "Chinas Endfertigungshandel (der Import von Halbfabrikaten und der Export von Fertigfabrikaten), der für den Grossteil der Exporte verantwortlich ist, könnte in den nächsten fünf Jahren stark zurückgehen", warnte er. Die Regierung könnte zudem politische Importrestriktionen abbauen, die Importprozesse vereinfachen und die Kosten reduzieren, erklärte er. China habe in den letzten fünf Jahren bereits bei über 800 Produktarten die Importlizenzpflicht abgeschafft und wolle den Importeuren einfacheren Zugang zu Finanzdienstleistungen bieten. Das Handelsministerium wird zudem ein Ausstellungszentrum für afrikanische Produkte in Yiwu in der Provinz Zhejiang im November eröffnen, so Chong. "Dies hilft den afrikanischen Ländern beim Exportieren nach China." Die Regierung führte in letzter Zeit aggressive Maßnahmen zur Restrukturierung der Wirtschaft durch, um in Zukunft nicht durch Exporte, sondern durch die Inlandnachfrage wachsen zu können. Die Importe des Landes hätten daher Chong zufolge eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Weltwirtschaft gespielt.
Das Handelsbilanzdefizit der USA mit China sei hauptsächlich auf die restriktiven Exportbestimmungen des Landes zurückzuführen, waren sich Experten und Funktionäre am Forum einig. Die USA verbieten den Export diverser Hightechprodukte nach China und schieben dazu Sicherheitsbedenken vor. Der chinesische Importmarkt wird dieses auf etwa 1,6 Billionen Euro anwachsen, während er im 2009 erst rund 800 Milliarden Euro groß war. "Gewisse Länder werden es noch bereuen, wenn sie ihre restriktive Politik gegen China fortsetzen und es so verpassen, in einem aufstrebenden neuen Markt Fuß zu fassen", warnte Yu Danhua, Chef des Außenhandelsbüros der Stadt Ningbo in der Provinz Zhejiang am Forum.
Quelle: China Daily
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