| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Wirtschaft | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 09. 09. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Dank der neuen Subventionen werden in China zwar wieder mehr Autos verkauft, die derzeit hohen Lagerbestände bei den Autohändlern führen jedoch zu einem stärkeren Preiskampf und drücken die Margen.

Ein Pendler schläft auf diesem Aktenfoto in einem Doppeldeckerbus, der in Beijing in einem Stau während der Hauptverkehrszeit feststeckt. Die Autoverkäufe in China, dem größten Automarkt der Welt, lagen letzen Monat bei über 856.000 Fahrzeugen, 21,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, verkündete Chinas Passagierfahrzeugvereinigung gestern.
Die Verkäufe von Passagierfahrzeugen in China dürften während dem Rest des Jahres weiter ansteigen, da die Regierungssubventionen die Konsumenten zum Kaufen bewegen, erklärten Branchenanalysten. Sie erwarten jedoch auch einen verstärkten Preiskampf gegen Ende Jahr, da die chinesischen Autoverkäufe wohl bald Liquiditätsprobleme haben dürften. Letzten Monat konnten insgesamt 856.269 Fahrzeuge in China verkauft werden, sowohl Limousinen als auch Geländefahrzeuge und Mehrzweckfahrzeuge, berichtete Chinas Passagierfahrzeugvereinigung gestern an einer Pressekonferenz. Die Verkaufszahlen wuchsen erstmals seit fünf Monaten wieder an, obwohl sie nicht so gut wie der Gesamtmarkt abschnitten. Im August wurden im größten Automarkt der Welt insgesamt 1,21 Millionen Fahrzeuge, 56 Prozent mehr als im Vorjahr abgesetzt.
Tiefere Preise. "Der Trend dürfte auch im September, der traditionellen Hochsaison, dank der seit August verfügbaren Subventionen für sparsame Fahrzeuge anhalten", meinte Yang Zaishun, Vizegeneralsekretär der Vereinigung. Die Zentralregierung kündete letzten Monat an, dass sie Subventionen in der Höhe von 3000 Yuan (349 Euro) zur Förderung sparsamer Fahrzeuge zahlen werde. Normalerweise steigen die Autoverkaufszahlen gegen Ende Jahr, da die Konsumenten Autos kaufen, weil sie fürchten, dass die Zentralregierung ihre Förderungspolitik aufgeben könnte. Der erwartete Verkaufsanstieg könnte jedoch weniger hoch ausfallen als letztes Jahr und die Händler werden die Autopreise reduzieren müssen, prognostizierte Su Hui, ein Autoanalyst der Chinesischen Autohändlervereinigung.
"Die meisten Händler sind weniger liquide wegen der durch die tieferen Verkaufszahlen höheren Lagerbestände. Sie werden die Preise senken, um mehr absetzten zu können", so Su. In den ersten acht Monaten dieses Jahres legten die Passagierautoverkäufe 34,2 Prozent zu und betrugen 8,23 Millionen Fahrzeuge. Nach Rekordwerten im März sackten die Verkäufe aber wieder ab, da die Förderungsmassnahmen der Regierung wie tiefere Autosteuern und Subventionen ausliefen.
Quelle: Shanghai Daily
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |