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17. 11. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Bereits hundert C919-Jumbojets werden bestellt

Schlagwörter: C919-Jumbojets , Luftfahrtausstellung

Auf der chinesischen Luftfahrtausstellung konnte der chinesische Großflugzeughersteller COMAC bereits 100 Flugzeuge verkaufen.

Die Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) verkündete am Dienstag, dass sie bereits Fertigungsaufträge für 100 ihrer selbstentwickelten C919-Jumbojets erhalten habe, von Air China und fünf anderen in- und ausländischen Fluggesellschaften. Die Verträge wurden abgeschlossen zwischen COMAC und Air China, China Southern Airlines, China Eastern Airlines, Hainan Airlines, CDB Leasing und GE Capital Aviation Services (GECAS) am Rande der Luftfahrtausstellung 2010 in China, die am Dienstag in der Stadt Zhuhai in der Provinz Guangdong in Südchina begann.

Neuer Player. Die Bestellungen kommen zweieinhalbe Jahre nach der Gründung von COMAC, dem ersten nationale Passagierflugzeughersteller Chinas, der nun den führenden Herstellern Boeing und Airbus Marktanteile abringen möchte. Obwohl der Preis, den die Fluggesellschaften für das Flugzeug zahlen werden, noch nicht bekanntgegeben wurde, erzählte Zhang Qingwei, Vorsitzender von COMAC, dass die Bestellungen eine solide Basis für die Weiterentwicklung des C919-Jumbojets schaffen würden. Zhang sagte, dass der Entwurf des C919-Jumbojets voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird und Testflügen für das Jahr 2014 geplant seien. Er sagte auch, dass die ersten C919-Jumbojets im Jahr 2016 lieferfertig werden, nachdem COMACs Flugzeuge ein Lufttüchtigkeitszeugnis erhalten haben.

An der internationalen Luftfahrtausstellung 2010 in China ist ein Modell des 168-sitzigen C919-Jumbojets in Originalgröße zu sehen, das 17 Meter lang, 5,6 Meter hoch und 3,96 Meter breit ist. COMAC kündete an, dass für den Jumbojet sowohl 168-sitzige als auch 156-sitzige Modelle und in Zukunft vielleicht noch mehr Modelle entwickelt werden würden. COMAC hat ein Grundkapital von 19 Milliarden Yuan (2,1 Milliarden Euro). Die Kommission für Staatseigene Vermögensüberwachung und -verwaltung investierte 6 Milliarden Yuan (664.7 Millionen Euro) in das Unternehmen und wurde so zum größten Aktionär.

Quelle: Xinhua

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