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19. 05. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Bauern missbrauchen beim Obstanbau landwirtschaftliche Hormone

Schlagwörter: landwirtschaftliche Hormone, explodierten,Wassermelonen,Wachstumschemikalien

Fast alle Wassermelonen des Bauers Liu Mingsuo im Dorf Dalü der ostchinesischen Provinz Jiangsu explodierten vor kurzem. Einige Dorfbewohner, aber auch Experten vermuten, dass sich das plötzliche Platzen der großen Früchte auf die Nutzung von landwirtschaftlichen Hormonen zurückführen lässt, weil der Bauer früher keine Wassermelonen anbaute und deshalb nicht wisse, "wann und wie viele Hormone benutzt werden müssen". Diese Nachricht von explosivem, hormonbehandeltem Obst löste eine starke Reaktion in der Öffentlichkeit aus, und viele Chinesen sorgen sich nun um die Verbrauchersicherheit beim Kauf von Früchten.

Ungeeignet für Schwangere und Kinder. Wachstumschemikalien gehören in China zu den gewöhnlich missbrauchten landwirtschaftlichen Hormonen. Sie könnte das Wachstum der Pflanzen fördern, aber einen negativen Einfluss auf das Nervensystem ausüben, zur Unterentwicklung und sogar zum Schwachsinn bei Kindern führen. Außerdem sind die Früchte mit Wachstumschemikalien qualitativ nicht so gut und nicht für eine langfristige Lagerung geeignet.

Wachstumschemikalien werden häufig beim Obstanbau verwendet. Zum Beispiel wird bei dem Anbau chinesischer Stachelbeeren oft Forchlorfenuron benutzt. Das Hormon wurde eigentlich vom US-amerikanischen Pharmakonzern Sandoz entwickelt und von einer japanischen Firma seit 1985 produziert. Aber die Japaner setzten Forchlorfenuron nicht beim Obstanbau ein, weil es Missbildungen bei den Früchten verursachen und die Lagerzeit verkürzen könnte. Ende der 1980er Jahre führte die Akademie der Chinesischen Agrarwissenschaften Forchlorfenuron aus Japan ein und verbreitete seine Nutzung im Obstanbau überall in China.

Quelle: german.china.org.cn

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