Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>Wirtschaft Schriftgröße: klein mittel groß
20. 06. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Beijinger kaufen weniger Wohnungen

Schlagwörter: Beijinger,Wohnungen

Der Beijinger Immobilienmarkt stagniert, da die städtische Regierung am 16. Februar eine Reihe von Kauflimitierungen einführte, um den steigenden Wohnungspreisen entgegen zu wirken.

Dem städtischen Statistikamt zufolge wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 4,52 Millionen Quadratmeter Gebäudefläche verkauft, 26 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Davon waren 3,12 Millionen Quadratkilometer Wohnfläche, 29,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der durchschnittliche Preis für eine normale Neuwohnung lag bei 14.127 Yuan (1526 Euro) pro Quadratmeter, 4,8 Prozent weniger als im gesamten letzten Jahr. Die Immobilienbranche verzeichnete dennoch höhere Kapitalzuflüsse während der ersten fünf Monate dieses Jahres. Zwischen Januar und Mai wurden 91,6 Milliarden Yuan (9,89 Milliarden Euro) in Immobilienprojekte investiert, 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies sind 51,9 Prozent aller Anlageinvestitionen während der Periode in Beijing. Fast 54,2 Milliarden Yuan (5,85 Milliarden Euro) davon flossen in Geschäftsgebäude, 23,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Marktbeschränkung. Die neuen Immobiliengesetze der Hauptstadt verbieten den Kauf neuer Wohnungen für Beijinger Familien, die bereits zwei oder mehr Wohnungen besitzen und für nicht-Beijinger Familien, die bereits mindestens eine Wohnung besitzen. Nicht aus Beijing stammende Familien dürfen auch keine Wohnung kaufen, wenn sie über keine gültige Niederlassungsbewilligung für Beijing verfügen oder Dokumente vorweisen können die belegen, dass sie fünf Jahre in Folge Sozialabgaben und Steuern in der Stadt entrichtet haben.

In den großen chinesischen Städten beklagen sich immer mehr Leute über die überhöhten Immobilienpreise. Beijing ist fest entschlossen, die Preise für Neuwohnungen dieses Jahr zu senken. Dies ist das ehrgeizigste Immobilienpreisziel von allen 40 Städten, die Preisziele festgelegt haben. Branchenkenner sagen, dass Beijing die erste Stadt sei, die eine nominale Abwertung der Immobilien anstrebt, was ein unerwarteter Schritt sei.

Quelle: Xinhua

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr