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| 08. 07. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Das chinesische Eisenbahnministerium dementierte gestern in Beijing den Vorwurf einiger japanischer Firmen, dass China das japanische geistige Eigentum in Bezug auf die Hochgeschwindigkeitsstrecken-Technologie verletzt hätte.
East Japan Railway Co. und Kawasaki Heavy Industries Ltd kritisierten vor Kurzem in japanischen Zeitungen, dass China versuche, in den USA, Brasilien, Russland, Japan und einigen europäischen Nationen für seine Hochgeschwindigkeitstechnik Patente anzumelden. Tadaharu Ohashi, der Chef von Kawasaki Heavy Industries, sagte letzte Woche, dass das Unternehmen gegen China klagen werde, wenn die Hochgeschwindigkeitszug-Patente die Verträge zwischen Kawasaki Heavy Industries und China verletzen würden.

Wang Yongping, der Sprecher des chinesischen Eisenbahnministeriums, sagte am Donnerstag, dass China selbstständig die Technologie entwickelt habe, wofür es Patente anmelden möchte. Der Vorwurf der japanischen Unternehmen zeige einen "Mangel an Selbstvertrauen", meinte er.
Kawasaki Heavy Industries und East Japan Railway Co., exportierten im Jahr 2004 die Technologie für den 200-Stundenkilometer-Zug nach China. Qingdao Sifang Co Ltd, Tochterfirma der CSR Corp Ltd, kooperiert mit Kawasaki Heavy Industries und produziert in China den Zug CRH2.
CSR entwickelte später basierend auf seiner eigenen Technologie den Zug CRH380A, der eine maximale Geschwindigkeit von 380 Kilometer pro Stunde erreichen kann, berichtete China Daily.
"Die starke Reaktion einiger Japaner, ohne es zu wissen, welche Patente China anmeldet, zeigt einen Mangel an Selbstvertrauen", sagte Wang. China absorbiere nicht nur ausländische Technik, sondern entwickle auch selbst eigene Technologien.
Der CRH380A-Zug für die Beijing-Shanghai-Hochgeschwindigkeitsstrecke habe im Vergleich zu dem CRH2-Zug, der auf der Technik von Kawasaki Heavy Industries basiert, eine deutlich höhere Geschwindigkeit, so Wang.
Es sei lächerlich, dass einige Japaner behaupteten, China habe die Technologie des Shinkansen, Japans Hochgeschwindigkeitszugs, gestohlen.
"Der Shinkansen und die Beijing-Shanghai-Hochgeschwindigkeitslinie liegen auf zwei verschiedenen Ebenen. Es gibt große Unterschiede hinsichtlich der Geschwindigkeit, des Komforts und der Technik." Alle Länder sollten Technologien weiterhin verbessern, um in der Branche führend zu werden, fügte er hinzu.
Nach japanischen Berichten plane Japan in der Zukunft fünf neue Hochgeschwindigkeitslinien mit einer Länge von 870 Kilometern aufzubauen. China sei bereit, nach internationalen Regeln Japan die entsprechende technische Hilfe anzubieten, so Wang.
Quelle: german.china.org.cn
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